Städte


Köln

Ein Lebensgefühl

Köln, im Kölner Dialekt auch liebevoll Kölle genannt, ist eine der originellsten Städte Deutschlands. Die Rheinmetropole besitzt ihre eigene Sprache und ist geprägt von jeder Menge Kölner Humor, auch außerhalb der fünften Jahreszeit. Kölner und Nicht-Kölner lieben die Stadt für ihre 2000 Jahre alten Kulturstätten, mittelalterlichen Häuser, lebhaften Einkaufsstraßen, hochmoderne Architektur, Museen, Galerien und natürlich für ihr Wahrzeichen: den Dom. Ganz nebenbei gilt die Stadt als ein Zentrum von Wirtschaft, Bildung, Messen, Musik und Medien.

Köln hat jedem etwas zu bieten. Die pulsierende Großstadt ist mit einer Million Einwohnern und etwa 20 Millionen Menschen im Einzugsgebiet die viertgrößte Stadt in Deutschland und die größte Wirtschaftsmetropole in Nordrhein-Westfalen. Entscheidend für die außergewöhnlich günstige Entwicklung der Stadt ist ihre zentrale Lage mitten in Europa. Köln ist geprägt durch die Medien, den Automobilbau, die chemische Industrie und die Lebensmittelindustrie. Die Stadt ist gleichzeitig eine Kunst- und  eine Medienmetropole. Auf der einen Seite gibt es eine Jahrtausende umspannende Kulturtradition und weltberühmte Museen, auf der anderen Seite haben in Köln zahlreiche Fernsehsender, Plattenfirmen und Verlagshäuser ihren Sitz.

Eine Kulturstadt
Die Kulturmetropole wurde bereits im Mittelalter zu einem bedeutenden kirchlichen und künstlerischen Zentrum. Der Kölner Dom wurde 1996 zum Weltkulturerbe erklärt und ist das Hauptwahrzeichen der Stadt. Der Dom gilt als die größte gotische Kirche in Nordeuropa und ist mit sechs Millionen Besuchern pro Jahr die meist besuchte Sehenswürdigkeit in Deutschland. Darüber hinaus gilt Köln als Hochburg der Schwulen und Lesben. In Köln findet mit der Parade zum Christopher Street Day am jeweils ersten Sonntag im Juli Deutschlands größte Veranstaltung von Schwulen und Lesben statt.

Vielseitige Ausbildungsmöglichkeiten
Wer sich für eine schulische oder berufliche Ausbildung interessiert, der kann sich in der Rheinmetropole bestens betreut wissen. Kölns 280 Schulen zeichnen sich durch eine große Vielfalt aus und das Ausbildungsspektrum lässt keine Berufswünsche offen. Der größte Ausbildungsgeber in Köln ist die Ford-Werke GmbH, die ihren Hauptsitz in der Metropole hat und rund 20000 Mitarbeiter beschäftigt. Große Ausbildungsbetriebe sind auch die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB), die Sparkasse Köln/Bonn und der Flughafen Köln/Bonn. Zahlreiche Handelsunternehmen, wie Kaufhof oder die Fluggesellschaft Lufthansa haben in Köln ebenso ihren Hauptsitz, wie große Versicherungen, beispielsweise die AXA.

Gut betreut bei der Stadt
Mit fast 1000 Ausbildungsplätzen zählt die Stadt Köln zu den größten Ausbildungsbetrieben. Hier sind neue Auszubildende herzlich willkommen. In etwa 50 Ämtern bietet die Großstadt viele Dienstleistungen für Kölner Bürgerinnen und Bürger an. Der Qualitätsanspruch an die Ausbildungen ist hoch. „Fördern und fordern“ lautet die Devise. Daher werden alle Nachwuchskräfte während der gesamten Ausbildung individuell betreut.

Ausbildung in der Medienwelt
Wer sich bereits entschieden hat und seine berufliche Zukunft im Bereich der Medien sieht, für den hat Köln eine Menge zu bieten. Die Stadt ist neben Hamburg, Berlin und München einer der größten und wichtigsten Medienstandorte in Deutschland und beschäftigt etwa 35000 Menschen in diesem Bereich. Allein beim Westdeutschen Rundfunk, der in der Rheinmetropole seinen Hauptsitz hat, sind 3500 Menschen eingesetzt. In der vielseitigen Medienlandschaft Kölns lassen sich neben den großen Unternehmen der TV- und Hörfunkproduktionen auch zahlreiche Verlagshäuser, Agenturen, Produktionsfirmen und technische Ausstatter finden.

Kölner Berufskollegs
Für einen erfolgreichen Start in die Berufswelt bietet Köln als Zentrum für Medien und Informationstechnik in vier Berufskollegs ein breites Aus- und Weiterbildungsangebot. Es erstreckt sich auf die folgenden Themenbereiche: Kaufmännischorganisatorische Berufe, Technische Medienberufe und Gestalterische Medienberufe. Wer seine eigenen Interessen und Kompetenzen noch nicht ausreichend einschätzen kann, hat die Möglichkeit, eine der berufsvorbereitenden Maßnahmen zu nutzen. Bei den Kölner Berufskollegs wird in diesem Fall für den Einstieg in einen Medienberuf qualifiziert. Ist es nach Abschluss der Ausbildung im Bereich der Medienberufe immer noch nicht genug? Gut so, denn Weiterbildung verschafft auf dem beruflichen Weg immer Vorteile und vielleicht den entscheidenden Vorsprung. Auch hier sind die Kölner Berufskollegs der richtige Ansprechpartner.

Zum Studieren nach Köln
Sei kein Dummi, geh’ zur Uni. Wer eine akademische Ausbildung anstrebt, wird vom Kölner Studienangebot nicht enttäuscht sein. Mit einer Universität, acht Hochschulen und 86000 Studierenden zählt Köln zu den attraktivsten Hochschulzentren Deutschlands. Die Universität zu Köln ist mit etwa 60000 immatrikulierten Studenten die größte deutsche Uni. Sie existiert seit 1388 und ist damit eine der traditionsreichsten Einrichtungen im Land. Neben der eigentlichen Universität existiert noch die weit über die Grenzen der Metropole hinaus bekannte Kölner Sport Hochschule.

Riesiges Studienangebot
Aufgrund der Größe der Uni bietet sich den Studierenden in zahlreichen Fachbereichen an sieben Fakultäten ein breites Spektrum an Lehrveranstaltungen unzähliger Studienfächer. Das gewählte Studienfach kann dabei (innerhalb der Grenzen der Prüfungsordnung) nach eigenen Vorlieben und Schwerpunkten zusammengestellt werden. Die größte deutsche Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät bietet beispielsweise zahlreiche Wahlpflichtfächer, so dass man das Studium nach seinen persönlichen Interessen ausrichten und sich nebenbei noch exotischen Exkursen, wie beispielsweise Japanisch, widmen kann.

„Kölle Alaaf“
„Alaaf!“ – wenn der typische Kölner-Karnevalsschlachtruf ertönt weiß ganz Deutschland, dass die fünfte Jahreszeit angebrochen ist. Und nirgendwo in der Republik wird Fasching so ausgelassen und traditionsreich gefeiert wie in Köln. Die Session beginnt am 11. November und verläuft vorerst noch recht ruhig. Doch das ändert sich schlagartig. An Weiberfastnacht wird um elf Uhr elf der Straßenkarneval eröffnet. Ab diesem Zeitpunkt befindet sich die Stadt im Ausnahmezustand. Auf den Straßen und in den Kneipen wird nach Leibeskräften gefeiert. Offizieller Höhepunkt der alljährlichen Jeckenzeit ist der berühmte Rosenmontagszug.

Das Kölner Nachtleben
Da steppt der Bär – Nachtmenschen kommen in Köln vollkommen auf ihre Kosten. Das Kölner Night-Life ist sehr ausgeprägt und bietet Spielraum für nahezu jede Geschmacksrichtung. Hauptanlaufpunkte für alle Ausgehwütigen ist die Zülpicher Straße, die Altstadt, die Luxemburger Straße, das Friesenviertel und die Alteburger Straße. Die sogenannten „Kölner-Ringe“ sind eher für ihre Nobel-Diskos bekannt, der Zülpicher Platz hingegen für seine Studentenkneipen. Hier lohnt es sich, auch einmal die Nebenstraßen zu erkunden und in kleineren Bars das typische Kölsch-Bier auszutesten. Die Kölner sind sehr aufgeschlossen und so kann es  durchaus passieren, dass man plötzlich mit wildfremden Leuten ins Gespräch kommt. Besonders in der Altstadt gibt es zahlreiche Kneipen, die am Wochenende bis zur Türangel voll gut gelaunter Menschen sind. Die Wahl fällt schwer und am praktischsten ist es, sich einfach munter ins Getümmel zu stürzen. Besonders gemütlich ist es beispielsweise im „Biermuseum“. ¦

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