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Ausbildung bei Busse Logistik

Immer am Kunden orientiert

gruppe„Wir haben ein paar Dinge anders gemacht als andere“, sagt Peter Busse, Geschäftsführender Gesellschafter der Busse Logistik GmbH & Co. KG, auf die Frage, wie das Unternehmen so schnell wachsen konnte. Das Logistikgeschäft liegt Peter Busse und seinen Eltern Friedhelm und Annemarie Busse im Blut. Zu dritt und mit nur zwei Lkw machten Sie sich 1996 selbstständig. Heute beschäftigen sie 100 Mitarbeiter und verfügen über einen Fuhrpark von 60 Fahrzeugen. Seit 2002 bilden sie aus, derzeit drei Fachkräfte für Lagerlogistik und fünf Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung.

Neben Termintreue sei Service ein wichtiger Erfolgsfaktor im Logistikgeschäft, erklärt Peter Busse. Der müsse an den individuellen Anforderungen des Kunden ausgerichtet sein. Längst bietet man viele Lösungen, die über die klassischen speditionellen Tätigkeiten der Beratung und Organisation der Transport-, Umschlags- und Lagerprozesse hinausgehen. Die Voraussetzungen dafür hat Busse Logistik mit dem Umzug in das neu errichtete Logistikzentrum im Kaufunger Ortsteil Papierfabrik weiter verbessert. Direkt an der Autobahn A 7 gelegen, stehen hier rund 90000 Quadratmeter Fläche zur Verfügung. In einer eigenen Dienstleistungs GmbH bietet man unter anderem Produktveredelung an. „Entlang der Materialflusskette gibt es immer mehr Bereiche, in denen Unternehmen durch strategische Auslagerung Kosten optimieren und besser kontrollieren können“, sagt Geschäftsführer Martin Iffland.

Partnernetzwerk
Um flexibler zu sein und wettbewerbsfähige Preise bieten zu können, hat sich Busse Logistik im Jahr 2000 der CTL Cargo Trans Logistik AG angeschlossen, deren Mitaktionär sie ist. So kann man in einem Netzwerk von 148 mittelständischen Speditionen eine flächendeckende Verteilung und Beschaffung von Stückgütern, Kleingütern, sperrigen Sendungen und auch Gefahrgut gewährleisten. „Wir können das gleiche anbieten wie jede Konzernspedition, gepaart mit der Flexibilität und dem Service eines Mittelständlers“, sagt Peter Busse. Auch im internationalen Bereich bietet Busse Logistik ihren Kunden tägliche Sammelgut-, Teil- und Komplettladungen mit eigenem Fuhrpark und kompetenten Partnern im gesamten westeuropäischen Raum und darüber hinaus an.

Vielseitig beschäftigt
Es ist die Aufgabe der Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung, die Kunden in sämtlichen Belangen azubis1umfassend zu beraten, die Transport- und Lagerprozesse zu organisieren und nach individuellen Anforderungen zu optimieren. Ziel ist es, die Materialströme und Warenbestände so zu lenken, dass alle Aufträge zu minimalen Kosten am gewünschten Termin zuverlässig ausgeliefert werden. Das beginnt schon bei der Planung der Touren und der Beladung der Fahrzeuge. Denn gerade wenn ein Lkw verschiedene Stationen beliefert, muss die Ladung so verstaut sein, dass sie in der benötigten Reihenfolge von Bord geholt werden kann. Genauso wichtig ist es aber auch, die Abläufe zu überwachen, damit die Waren fachgerecht transportiert und gelagert und die Termine eingehalten werden können.

Voraussetzungen
Doch was muss man als Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung mitbringen? „Zunächst einmal Abitur oder einen sehr guten Realschulabschluss. Vor allem aber Improvisationstalent. Wir brauchen Mitarbeiter, die über den Tellerrand blicken können und das Ganze im Auge haben“, sagt Peter Busse. Und das ist einiges. Allein im Warenausgang werden 400 bis 500 Lieferungen am Tag abgewickelt. Um bei diesen Warenmengen den Überblick behalten und den Lieferstatus für den Kunden transparent machen zu können, setzt Busse Logistik auf modernste EDV-Systeme. Jedes Liefergut wird mit einem eigenen Barcode versehen und damit verfolgbar.

 

Eng am Kunden
„Gleich von Beginn an hat man viel Kundenkontakt“, erklärt Peter Busse. „Da wir international tätig sind, muss man da auch die englische Sprache beherrschen.“ Wichtig sei es, kommunikations- und auch konfliktfähig zu sein. „Trotz aller Planung und Optimierung gibt es 1000 Dinge, die passieren können. Wenn es zum Beispiel Blitzeis gibt oder ein Lkw defekt ist, muss man auf den Kunden zugehen und ihm mitteilen, dass sich die Lieferung verspäten könnte“, sagt Busse. Und man habe sich schnellstmöglich um eine Lösung zu kümmern. Da ist dann oftmals Kreativität gefragt. „Wenn ich jeden Tag das gleiche machen will und einen ruhigen Job haben möchte, dann bin ich in einer Spedition falsch“, sagt Busse. „Für mich ist das hier der schönste Beruf, den man ausüben kann.“

Weiter gefördert
Nico Zion war 2002 der erste Auszubildende bei Busse Logistik. Mit Menschen zu tun zu haben, zu organisieren und kreativ Lösungswege zu finden, das sind die Eigenschaften, die Nico Zion an seinem Beruf am besten gefallen. „Es muss Leben in der Bude sein“, sagt er. Nebenberuflich absolviert er derzeit ein Abendstudium zum Logistikökonom, im nächsten Jahr will er seinen Betriebswirt machen. „Bei guten Mitarbeitern wie ihm, fördern wir auch weiter“, erklärt Peter Busse, dessen Unternehmen Zions Studium finanziert.

Hochwertige Ausbildung
Martin Rawolle hat aus seiner Heimat bei Magdeburg den Weg zu Busse Logistik gefunden. Zum Ende seines Fachabiturs hatte sich der heute 20-Jährige bei Speditionen von Hamburg bis München beworben. „Den positivsten Eindruck hatte ich hier“, sagt er. „Das Umfeld stimmt einfach, der Umgang unter den Kollegen und dass man großen Wert auf eine hochwertige Ausbildung legt.“ Stress und Zeitdruck, die mit seinem Beruf verbunden sind, machen ihm nichts aus. „Das brauche ich irgendwie auch“, sagt er.

Keine Langeweile
Die 19-jährige Isabel Hansmann hatte schon über ihre Tante, die seit vielen Jahren im Speditionsgeschäft tätig ist, viele Eindrücke vom Beruf der Speditionskauffrau sammeln können. „Ich habe mir überlegt, dass ich genau das machen möchte“, sagt sie. „Das ist abwechselungsreich, Langeweile und Eintönigkeit wären nichts für mich.“ Dass Speditionskaufleute im Lager und bei den Fahrern schon mal bestimmt auftreten müssen, ist für die junge Frau kein Problem. „Da gab es bisher keine Schwierigkeiten“, sagt sie.

Breites Wissen
Thomas Schöne ist Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung im zweiten Ausbildungsjahr. Während seines Fachabiturs mit Schwerpunkt Sozialpädagogik stellte er fest, dass ihm besonders das Fach Betriebs- und Volkswirtschaftslehre lag. Für ihn war klar, dass er sich nach dem Fachabi für eine kaufmännische Laufbahn entscheiden würde. „Speditionskaufmann war als Beruf in der engeren Auswahl“, blickt er zurück und sagt heute: „Zum Glück hat sich die Spedition Busse für mich entschieden.“ Ein breites Wissen nehme man hier mit, sagt der 23-Jährige. „Ich lerne viel in den verschiedenen Abteilungen.“

Verantwortung tragen
Der 21-jährige Alex Oppeländer kann das nur bestätigen: „Die Messlatte liegt hier sehr hoch.“ Als Azubi im dritten Lehrjahr hat er schon vieles bei Busse Logistik gelernt und weiß über einen weiteren Pluspunkt seines Arbeitgebers zu berichten: „Wer zeigt, dass er was kann, der bekommt auch Verantwortung übertragen. Es wird einem hier sehr viel Vertrauen geschenkt.“

Gut vorbereitet
Und Martin Rawolle fügt hinzu: „Wer hier seine Ausbildung durchlaufen hat, der ist gut auf seinen weiteren Weg vorbereitet. Es wird darauf geachtet, dass jeder vielseitig einsetzbar ist und wirklich Ahnung von den Dingen hat.“ Ob am Sammelguteingang oder -ausgang, in der Disposition von Nah- und Fernverkehr, bei der Abrechnung, im Verkauf oder der Serviceabteilung, überall lernen die Speditionskaufleute der Busse Logistik GmbH & Co. KG ihr Handwerk von der Pike auf. „Wer eine gute Ausbildung zum Speditionskaufmann gemacht hat, dem kann eigentlich nicht viel passieren“, ist Peter Busse sicher.

Bewerben
Wer sich bei Busse Logistik bewerben möchte, sollte das auf dem klassischen Weg tun. „Eine aussagekräftige Bewerbungsmappe mit ordentlichem Anschreiben und Anlagen ist sehr hilfreich, um sich einen ersten Eindruck vom Bewerber verschaffen zu können“, so Peter Busse. Einen Einstellungstest gibt es bei dem Logis-tikunternehmen übrigens nicht. „Bei uns gibt es ein Einstellungsgespräch in meinem Büro. Das reicht.“, sagt Busse. Die Übernahmechancen nach der Ausbildung stehen übrigens nicht schlecht, wie der Chef sagt: „Wer gut ist, den können wir gebrauchen. ¦

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