Berufsbilder


Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistungen

Zu Lande, zu Wasser und in der Luft …

Als Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistungen bestimmst Du, wo es langgeht. Gemeinsam mit den Kunden findest Du die richtige Logistiklösung, um jede Fracht passend zu Budget und Zeitplan von „irgendwo“ nach „überall“ zu liefern. Du planst die Route, organisierst den Güterstrom und regelst alle behördlichen Vorgänge. Der schönste Moment: Wenn Du dem Kunden berichten kannst, dass seine Fracht gewohnt zuverlässig angekommen ist. Genau der richtige Job für Menschen, die gern mit anderen zusammenarbeiten und schon immer gern Dinge organisiert haben.

Mit Mittlerer Reife oder Abitur kann die Reise in die Welt der Logistik beginnen
Ein guter Realschulabschluss oder Abitur ist bei Panalpina Voraussetzung, um eine Ausbildung als Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistungen zu beginnen. Wenn Du die Ausbildung erfolgreich absolvieren willst, solltest Du gute Schulnoten insbesondere in den Fächern Mathematik, Deutsch, Englisch und Geographie mitbringen. Du solltest aufgeschlossen, kontaktstark, kommunikativ und teamfähig sein und Spaß am Umgang mit anderen Menschen haben. „Man sollte viele Aufträge und Handlungsschritte gleichzeitig durchdenken und mit Stress umgehen können“, sagt Christina Wingeß, Auszubildende von Panalpina am Standort Frankfurt. Die Ausbildung dauert drei Jahre und findet bei Panalpina, durch einen regelmäßigen, geplanten Abteilungswechsel, in den Bereichen Luftfracht Im- und Export, Seefracht Im- und Export, Landverkehr und Lagerwirtschaft sowie Marketing & Sales statt, so dass Du einen sehr guten Überblick über die gesamte Dienstleistungspalette bekommst.

Christina ist momentan in der Projektabteilung. Hier werden hauptsächlich Großraum- und Spezialtransporte abgewickelt, welche sich meist über einen längeren Zeitraum, nicht selten mehrere Monate, hinziehen. „Von Anfang an habe ich meine eigenen Transportprojekte erhalten, welche ich soweit wie möglich selbstständig betreue. So organisiere ich die Transporte von Kraftwerksteilen nach Abu Dhabi oder von Industrieanlagen nach China. Hierfür muss ich für den Vor-, Haupt- und Nachlauf die geeigneten Transportmittel raussuchen. Für den Vorlauf eignen sich Lkw oder Spezialtransporter, die Bahn oder Binnenschiffe. Im Hauptlauf werden Flugzeuge gegenüber Seeschiffen abgewogen. Danach erfolgt die Gegenüberstellung der Frachtpreise der einzelnen Frachtführer, die Kalkulation der endgültigen Kosten und die Erstellung von Zolldokumenten“, erzählt die 22-Jährige.

2004 wurde die Berufsbezeichnung „Speditionskaufmann/-frau“ durch die Berufsbezeichnung „Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung“ ersetzt, da sich der Spediteur in den letzten Jahren vom Organisator einzelner Transporte zu einem Anbieter komplexer Leistungen rund um Transport und Lagerung von Gütern entwickelt hat. Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung sind für die Organisation des Güterversands, den Umschlag der Waren und deren Lagerung sowie für weitere logistische Leistungen zuständig. Sie steuern und überwachen das Zusammenwirken der Personen und Einrichtungen, die an der jeweiligen Logistikkette beteiligt sind. Um einen reibungslosen Ablauf zu ermöglichen, suchen sie geeignete Fahrstrecken und Transportmittel aus, erarbeiten Terminpläne und erledigen alle anfallenden Formalitäten.

„Ich wollte nie einen Bürojob in dem sich ständig alles wiederholt, sondern einen abwechslungsreichen Beruf. Als Spediteur erwarten einen jeden Tag unterschiedliche Aufträge, man muss immer neu überlegen, umdisponieren und Lösungen finden und das nicht selten unter enormen Zeitdruck“, berichtet Christina. Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistungen beraten und betreuen Kunden, zum Beispiel in Fragen der Verpackung, sie arbeiten Angebote aus, bereiten Verträge vor und kümmern sich um den Versicherungsschutz. Auch für Kundenreklamationen, Schadensmeldungen und -regulierungen sind sie die Ansprechpartner. Man hat täglich mit Kollegen aus der ganzen Welt zu tun und muss in einer Fremdsprache per E-Mail oder Telefon kommunizieren. Während der Ausbildung lernen die Azubis in Berufsschule und Betrieb alles, was man für den Beruf braucht.

„In den Bereichen der Luftfracht, Seefracht und Lkw-Logistik bekommen wir alles beigebracht. So lernen wir, wie man Verkehrsträger miteinander vergleicht, ihre Vor- und Nachteile sowie ihre Einsatzmöglichkeiten abwägt. Auch die Verpackung ist von enormer Wichtigkeit. Für jedes Gut gibt es den passenden Container, wie zum Beispiel Kühlcontainer, Tankcontainer oder Flat Racks, welche nur aus einer Bodenplatte mit Verankerungsmöglichkeiten bestehen und deshalb für sperrige Waren genutzt werden“, sagt die Auszubildende von Panalpina. Natürlich erlernt man auch Buchführung, Kosten-Leistungsrechnung und fachspezifisches Englisch, wie in anderen kaufmännischen Berufen.

Und was kommt danach? Wo geht die Reise hin?
Christina möchte nach Abschluss der Ausbildung einige Jahre Erfahrungen in der Spedition sammeln und sich dann auf diesem Gebiet weiterbilden. Nach der Ausbildung gibt es berufsbegleitende Entwicklungsmöglichkeiten wie zum Beispiel den Verkehrsfachwirt, bei dem Kenntnisse und Fähigkeiten aus Ausbildung und Praxis des Logistik- und Verkehrsgewerbes erweitert werden. Aktuell beschäftigt Panalpina etwa 250 Auszubildende an 18 Standorten in Deutschland und 80 Prozent davon bleiben im Unternehmen und starten dort ihre Karriere. Aber natürlich kann man auch ein Studium im Bereich Logistik dranhängen, um vertiefendes Wissen aufzubauen, um dann eine Fach- oder Führungskräftelaufbahn einzuschlagen. Viele Mitarbeiter gehen auch für eine längere Zeit ins Ausland und haben so die Möglichkeit ihre sprachlichen Fähigkeiten zu verbessern und sich weiterzuentwickeln. Die Internationalität des Berufs bietet viele Möglichkeiten auch in anderen Ländern tätig zu sein und sich Herausforderungen zu stellen.

Kontakt:
Panalpina ist einer der weltweit führenden Logistikdienstleister. Wo immer Fracht von A nach B kommen muss, haben wir die richtige Lösung parat. Ganz egal, ob wir riesige Containerschiffe auf den Weg schicken, Flugzeuge in die Luft heben oder die Könige der Landstraße ins Rollen bringen. Panalpina beschäftigt in 500 Büros rund um die Welt über 15.000 Mitarbeiter. 1.700 Mitarbeiter sind in den 18 Standorten in Deutschland tätig. Nähere Informationen zu Panalpina und unseren Ausbildungsmöglichkeiten unter: www.panalpina.de.

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