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Jasmin Alisa Schuster in ihrem Stammbereich: Garten sich nicht vorstellen können. Schon während der Schulzeit habe sie nebenbei bei Hornbach gearbeitet. Damals sei sie von einer Mitarbeiterin angesprochen worden, ob sie nicht eine Ausbildung im Unternehmen machen wolle. Weil sie das Umfeld inzwischen ganz gut einschätzen konnte und schon ihr Bruder eine Ausbildung bei Hornbach abgeschlossen hatte, bewarb sie sich. Vielfältig ausgebildet Der Warenbereich Garten ist Jasmin Alisas Stammbereich. Hier wird sie umfassend auf ihr späteres Arbeitsfeld vorbereitet. Pflanzenkunde spielt dabei eine wichtige Rolle, genauso gehören aber auch Warenein- und -ausgang, Servicetheke und Kasse dazu. „Hornbach achtet sehr darauf, dass die Auszubildenden eine vielfältige Ausbildung durchlaufen“, erklärt sie. So gebe es auch viele Angebote außerhalb des Ausblidungsrahmenplans, unter anderem Warenkundeseminare, Lieferantenschulungen und auch Prüfungsvorbereitungen. Saisonal ausgerichtet Besonders gut gefällt ihr, dass sie sich in ihrem Stammbereich kreativ ausleben kann. „Ganz viel geht es hier um Deko, Farbgebung und Gestaltung“, erklärt Jasmin Alisa. Und kaum ein anderer Bereich sei so stark saisonal geprägt. „Wir richten unser Angebot immer vorausschauend nach den Jahreszeiten aus“, sagt sie. Bachelor of Arts – Handel Auch Julia Deschner hat den Beruf der Kauffrau im Einzelhandel bei Hornbach erlernt und knüpft jetzt mit einem Studium daran an. Die 22-Jährige studiert im Dualen System BWL mit Schwerpunkt Einzelhandel mit dem Ziel, nach ihrem Abschluss Bachelor of Arts – Handel bei Hornbach eine Führungsposition einzunehmen. „Nach meiner Ausbildung habe ich meinen Marktleiter nach den Möglichkeiten eines Dualen Studiums gefragt, weil ich mich weiterbilden, aber gerne bei Hornbach bleiben wollte“, blickt sie zurück. Ihr Marktleiter habe mit der Zentrale gesprochen, wo sich Julia später auf das Studium bewarb – und eine Zusage erhielt. Theorie und Praxis im Wechsel In ihrem Dualen Studium wechseln sich Theorie- und Praxisphasen ab. Julia kann in der Dualen Hochschule erlangtes Wissen oft gleich wieder im Betrieb einsetzen, und umgekehrt bringt sie aus ihrer Ausbildung einiges an Know-how mit, das ihr im Studium zugute kommt. Momentan arbeitet sie im Bereich Sanitär/ Fliesen, wo sie auf die Aufgaben eines Teilbereichsleiters vorbereitet wird. Zudem kümmert sie sich um Preisänderungen und Bestellungen, beantwortet Anfragen von Kunden, telefoniert mit Lieferanten, sortiert Waren in die Regale und achtet auf Ordnung und Sauberkeit. Ziel vor Augen Die Organisation ihrer Zeit betrachtet Julia als die größte Herausforderung des Dualen Studiums. „Besonders in den Klausurphasen heißt es, Prioritäten richtig setzen und die Zeit gezielt und sinnvoll nutzen“, erklärt sie. Auch während der Phasen im Betrieb bereite sie sich auf bevorstehende Klausuren im nächsten Semester vor. So oft es möglich sei, beschäftige sie sich nach der Arbeit mit Aufgaben aus dem Studium, um dadurch Zeit für freie Tage oder das Wochenende zu gewinnen. „Das gelingt nicht immer, aber es ist besser, regelmäßig etwas zu tun, als unter Zeitdruck zu geraten“, sagt Julia. Wer ein Duales Studium durchlaufe, müsse Ausdauer mitbringen. Ihr helfe es sehr, ein Ziel vor Augen zu haben: Nach dem Abschluss wird sie eventuell als Teilbereichsleiterin einsteigen und somit Verantwortung für „Ganz viel geht es hier um Deko, Farbgebung und Gestaltung“ 12 azubi Julia Deschner absolviert ein Duales Studium UNTERNEHMEN


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