Kaleidoskop


Mittel gegen die Prüfungsangst

Don’t Panic!

pruefungsangst_web.jpgIm Leben hängt vieles von Prüfungen ab. Einige wichtige gibt es, die über den ganzen späteren Werdegang entscheiden können. Die Abiprüfung zum Beispiel oder auch die Abschlussprüfung in der Ausbildung. Kein Wunder ist es da, wenn man vor solchen Tests angespannt und nervös ist. Prüfungsangst nennt sich dieses völlig normale Gefühl, das zu einem gewissen Maß auch nicht schlecht ist. Wird man aber panisch, kommt schnell der Blackout, und die Prüfung kann zum Desaster werden. Was kann man dagegen tun?

Wie immer ist alles vom Individuum abhängig. Der eine nimmt’s locker, der andere hat schon Wochen vor dem Prüfungstermin ein flaues Gefühl im Magen – die Vorbereitungsphase wird zur Qual. Zu Höchstleistungen in Sachen Aufnahmefähigkeit ist der Körper in diesem Zustand nicht fähig. Gerade dann nicht, wenn der nächtliche Schlaf unter der Aufregung leidet. Wie bereits erwähnt, hat die Prü-fungsangst nicht nur negative Auswirkungen. Wissenschaftlich belegt ist, dass ein gewisses Maß an Aufregung Leistungen positiv beeinflusst. Je schwerer eine Aufgabe allerdings ist, desto höher ist auch der mit der Lösung verbundene Stress – Aufregung kann schneller in Panik kippen und das Resultat verschlechtern.

Wichtig ist es daher, schon frühzeitig und vorausschauend zu lernen. Wer sich in kurzer Zeit alles Wissenswerte in den Kopf pressen möchte, gerät unter wesentlich höheren Druck. Wer regelmäßig ein bis zwei Stunden am Tag lernt, kann den Stoff besser verinnerlichen als jemand, der kurz vor dem Prüfungstermin acht Stunden am Tag lernt.


FRÜHE VORBEREITUNG

Je früher man anfängt, sich vorzubereiten, desto beruhigter kann man die Sache angehen. Schon allein, weil man sich einen größeren Puffer zum Termin hin schafft. Sinnvoll ist die Erstellung eines Zeitplans, aus dem hervorgeht, was man bis zu welchem Tag gelernt haben möchte. An den sollte man sich auch halten.

Gut ist es auch, alles vom Schreibtisch verschwinden zu lassen, was nicht mit dem Lernen zu tun hat. Bücher, Stifte, Taschenrechner und andere nützliche Dinge sollten dagegen griffbereit liegen. Wenn man zuhause keine Ruhe findet, empfiehlt sich der Rückzug an ruhige Orte. Bibliotheken eignen sich da besser als Kirchen.

GEMEINSAMES LERNEN

Das gemeinsame Lernen mit Klassenkameraden oder Freunden kann ebenfalls von Nutzen sein. So kann man Verständnisfragen oft gleich im Dialog lösen und Lernergebnisse gegenseitig abfragen. Auch auf das richtige Lernverfahren kommt es an. Bloßes Auswendiglernen macht selten Sinn. Besser ist es, Inhalte in eigenen Worten wiederzugeben, weil man sie dafür erst mal begreifen muss. Auch kann es helfen, Lernstoff mit Zeichnungen, Eselsbrücken oder auch in Reimen zu verinnerlichen. Unerlässlich ist es ebenso, Erlerntes regelmäßig abzufragen, um es zu festigen.

SIMPLE REGELN
Wer sich an diese  simplen Regeln hält, hat gute Chancen, seine Prüfungsangst unter Kontrolle zu halten und dem Bevorstehenden mit einem positiven Maß an Aufregung zu begegnen. ¦

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