Branche


Traumberuf: „Was mit Medien“

Die Medienbranche steht bei Berufseinsteigern hoch im Kurs. Rund jeder vierte Abiturient gibt als Berufsziel „irgendwas mit Medien“ an. Journalist, PR-Berater, Werbeprofi – in den Wunschlisten rangiert eines dieser Arbeitsfelder stets unter den ersten drei.

Die Einstiegschancen in der Branche sind aktuell gut. So erwarten zum Beispiel 58 Prozent der deutschen PR-Agenturen für das aktuelle Geschäftsjahr ein deutliches Umsatzwachstum. Dafür wird neues Personal benötigt. Derzeit will daher jedes zweite Unternehmen der Branche neue Mitarbeiter einstellen. Das sind Ergebnisse der jüngsten PR- und Medien-Trendmonitore, die Faktenkontor und die dpa-Tochter news aktuell regelmäßig unter mehr als 1000 Fach- und Führungskräften aus der Medienbranche durchführen.

Berufseinsteiger im Journalismus und der PR-Branche sind mehrheitlich davon überzeugt, die richtige Berufswahl getroffen zu haben. So sind zum Beispiel rund 80 Prozent der befragten Jungredakteure mit ihrer derzeitigen beruflichen Situation zufrieden. Nur etwa jeder achte  Journalist mit weniger als zwei Jahren Berufserfahrung ist mit seinem Job unglücklich. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch in der PR-Branche: 83 Prozent der PR-Neulinge würden ihren Beruf noch einmal wählen. Rund zwei Drittel der Befragten geben ihrer aktuellen Tätigkeit die Bestnoten.

Gründe für die hohe Zufriedenheit sind vor allem das gute Arbeitsklima und die interessanten, abwechslungsreichen Tätigkeiten. So machen zum Beispiel vier von fünf PR-Neulingen spannende Projekte für ihre hohe Zufriedenheit verantwortlich. Freude an Kundenkontakten und ein guter Draht zu Vorgesetzten und Kollegen sind weitere Punkte, die den Spaß am PR-Job ausmachen. Auch die Mehrheit der Nachwuchsjournalisten lobt die Vielseitigkeit der Aufgaben, die Freiräume zum kreativen Arbeiten und das gute Arbeitsklima.

Ein vergleichsweise niedriges Gehalt und die große Arbeitsbelastung sind nach Ansicht der befragten Berufseinsteiger die Schattenseiten ihres Jobs. Mehr als 80 Prozent der unzufriedenen PR-Einsteiger fühlen sich nicht fair bezahlt. Etwa jeder dritte angehende PR-Berater bewertet sein Gehalt als unterdurchschnittlich. Hinzu kommt: 60 Prozent klagen über zahlreiche, unbezahlte Überstunden. Das drückt, trotz der insgesamt sehr guten Bedingungen, die Stimmung der Berufsanfänger. ¦

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