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Ausbildung bei ThyssenKrupp

Durchstrarten beim Technologieführer

KTN_BandgiessEin Jahresumsatz von mehr als 50 Milliarden Euro, rund 200000 Mitarbeiter rund um den Globus und eine der berühmtesten Firmen überhaupt in Deutschland. ThyssenKrupp, der größte Stahlkonzern des Landes, geizt nicht mit Superlativen – und ist Ausbildungsstätte für 4400 Lehrlinge im Jahr. Auch wenn der Konzern momentan in der Krise ist aufgrund der weltweiten Rezession und der gesunkenen Nachfrage nach Stahlerzeugnissen, packt man in der Düsseldorfer Zentrale die Herausforderungen an und hat mit einem tiefgreifenden Umbau begonnen. Entlassungen will ThyssenKrupp dabei vermeiden. Nach dem Ende der Wirtschaftskrise will der Technologieführer wieder durchstarten.

Ein namhafter Konzern
Und viele Azubis mit ihm. „Ich habe mich für ThyssenKrupp entschieden, weil es ein namhafter und bekannter Konzern ist, der weltweit agiert“, sagt Friederike Trapp, die eine Ausbildung zur Industriekauffrau bei ThyssenKrupp Stainless macht. Sie schätzt vor allem die guten Chancen, nach der Ausbildung übernommen zu werden und ist begeistert von dem Vertrauen, das die Firma in ihre Azubis setzt: „Ich kann während der Ausbildung an einer Übungsfirma teilnehmen, die reale Produkte zu realen Preisen an reale Kunden verkauft.“

Firma in der Firma
Ähnliche Erfahrungen hat auch Patrick Asendorf gesammelt, der in Dortmund bei ThyssenKrupp Materials International eine kaufmännische Ausbildung plus Studium der Wirtschaftswissenschaften macht. Dort wurde als „Firma in der Firma“ die Young Service Factory gegründet: „Ich hatte das Glück, dabei zu sein. Zukünftig werden weitere Ausbildungsgenerationen an dieser Firma weiterarbeiten, echte Geld- und Warenströme erleben und auch mit Kunden in Kontakt stehen.“

Duales Studium
Patrick Asendorf wollte vor allem schnell ins Berufsleben einsteigen, Geld verdienen, eine eigene Existenz aufbauen und gleichzeitig eine Topqualifikation mit Zukunftsperspektive bekommen. „Das Duale Studium bietet mir beides: solide Grundlage für mein Leben und Karrierechancen für die Zukunft“, sagt er.

Zukunftsprojekte
Von der Erfindung des Rads bis hin zur Mondlandung – große Herausforderungen motivieren Menschen zu besonderen Leistungen, sagt der Konzern und nennt gute Gründe, warum junge Menschen bei ihm in die Lehre gehen sollten. Die Mitwirkung an innovativen Zukunftsprojekten gehört ebenso dazu wie der Teamspirit in der Firma. Weiterbildung ist ein großes Thema, das die Mitarbeiter während ihrer ganzen Laufbahn bei ThyssenKrupp begleitet.

Persönlichkeit zählt
„Mit der Ausbildung aufzuhören, um Geld zu sparen, wäre dasselbe, wie Uhren anzuhalten, um Zeit zu sparen“, findet Matthias Galgenmaier, Leiter der technischen Ausbildung bei der ThyssenKrupp Aufzugswerke GmbH in Neuhausen. Für ihn sind Persönlichkeit und die Bewerbung an sich wichtige Kriterien bei der Auswahl geeigneter Azubi-Kandidaten. Eher als die Schulnoten in den Naturwissenschaften: „Es zählen ja nicht nur die Noten in Physik oder Technik, sondern auch die Noten anderer Fächer.“

Gutes Arbeitsklima
Seine Ausbildung zum Mechatroniker macht Christian Peter bei  der ThyssenKrupp Fahrtreppen GmbH in Hamburg. „Mir ist klar geworden, wie schwer es ist, Metall zu bearbeiten. Das ist aber nicht so schlimm, denn das offene und freundliche Arbeitsklima in der Ausbildungswerkstatt und die gute Unterstützung in der Produktion gleichen das aus“, sagt der 21-Jährige.

IdeenBox
D 30314_15Schon bevor man sich bei ThyssenKrupp um einen Ausbildungsplatz bewirbt, kann man bei einem Praktikum oder einer der vielen Schüler-Initiativen interessante Einblicke in die Vielfalt eines der weltweit größten Technologiekonzerne gewinnen. So kann man in einer speziell für Schulen entwickelten „IdeenBox“ im Mitmach-Unterricht erfahren, wie clevere Produkte entstehen. Technikbegeisterung kann man mit anderen jungen Leuten teilen während des so genannten „do-camp-ing“ – einem Schülercamp im Sommer auf dem Gelände der Uni Dortmund. Alle paar Jahre gibt es das Mega-Event IdeenPark.

Schulnote Eins
Maike Schulz hat den Konzern bei einem solchen Praktikum kennen gelernt. Vier Wochen hat die Industriekauffrau-Azubine in Großbritannien bei ThyssenKrupp gearbeitet. Dann stand die Entscheidung fest. Aufgewachsen im Ruhrgebiet, war für sie der Multi kein Unbekannter. Jetzt verbindet sie die Ausbildung mit einem Studium an einer benachbarten Fachhochschule. „Wenn ich der Ausbildung bei der ThyssenKrupp Steel AG momentan eine Schulnote geben würde, dann würde ich eine glatte Eins vergeben“, sagt Maike Schulz.

Die Verbindung von Theorie und Praxis durch Studium und Ausbildung in einem bietet ThyssenKrupp mit einem so genannten Dualen Studium sowohl im technischen als auch im kaufmännischen Bereich an. Während des Hochschulstudiums, das in der Regel mit einem Bachelor endet, stehen im Studienplan integrierte Praxisblöcke, in denen das Gelernte im Alltag eingesetzt und vertieft wird. Der Azubi gehört von Anfang an zum Team und ist wie in einem normalen Angestelltenverhältnis fest in betriebliche Abläufe eingebunden.

70 Ausbildungsberufe
Die Auswahl an Ausbildungsberufen ist riesig. Mehr als 70 sind es, ein gutes Dutzend im kaufmännischen Bereich, der Rest im technischen. Von A wie Anlagenmechaniker/in – Apparatetechnik bis Z wie Zerspanungsmechaniker/in reicht die Liste der technischen Berufe. Von Bürokaufmann/-frau bis Logistiker/in die der kaufmännischen.

Ideenpark
D30315_15Um auf sich aufmerksam zu machen und um Nachwuchs zu werben, veranstaltet ThyssenKrupp hin und wieder seinen IdeenPark. Im letzten Jahr kamen fast 300000 Besucher zu Deutschlands größter Technik-Erlebnis-Welt in Stuttgart. „Die Menschen haben sich von unserer Begeisterung für Technik anstecken lassen“, sagte ThyssenKrupp-Chef Ekkehard Schulz. Angesichts des eklatanten Fachkräftemangels sei es notwendig, schon sehr junge Menschen an Technik und Naturwissenschaft heranzuführen.

Dafür hatte ThyssenKrupp gleich die Messe Stuttgart gemietet, bot an über 6300 Workshop-Plätzen für die unterschiedlichen Altersgruppen die Chance zum Experimentieren, Tüfteln und Konstruieren. Nach Gelsenkirchen 2004, Hannover 2006 und Stuttgart wird die Initiative im Jahr 2011, zum 200-jährigen Firmenjubiläum, in Nordrhein-Westfalen fortgesetzt.

Schülerpraktikum
Metall-was? Rostfrei-wie? Technolo-wo? Ele-warum? Service-wieso? Da man mit der Berufswahl vielleicht eine Entscheidung fürs Leben trifft, sollte man sich sicher sein und eventuell bereits erste Einblicke in das zukünftige Umfeld besitzen. Schülerpraktika geben bei ThyssenKrupp erste Einblicke in verschiedene Berufsbilder. Für zwei bis drei Wochen können Schüler in eines von vielen Berufsfeldern hineinschnuppern und erhalten dabei einen Eindruck von der Arbeitswelt. So kann man seine persönlichen Interessen und Talente in der Praxis erproben und hat auch eine Entscheidungsgrundlage zwischen Studium oder Lehre.

Zentrale Ansprechpartner informieren über die Möglichkeiten, ein Schülerpraktikum in den verschiedenen Bereichen des Konzerns zu absolvieren. Am besten schickt man dann fünf bis sechs Monate vor dem geplanten Praktikumsbeginn eine Bewerbung an das Konzernunternehmen seiner Wahl.

ThyssenKrupp AG

Zentralbereich Human Resources
August-Thyssen-Straße 1
40211 Düsseldorf

Tel.: +49 (0) 0211/82436919
Fax: +49 (0) 0211/82436154
personalmarketing@thyssenkrupp.com

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