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Ausbildung bei RWE

Zukunft mit Power

rwe1Der in Essen ansässige Energieriese RWE zählt zu den fünf größten Versorgungsunternehmen in Europa. Von der Stromerzeugung über den Transport und Handel reichen die Aktivitäten bis zum Vertrieb von Strom und Gas. Auch im Wassergeschäft ist RWE in Kontinentaleuropa noch aktiv. Die 63500 Mitarbeiter versorgen 20 Millionen Kunden mit Strom und zehn Millionen Menschen mit Gas. In Deutschland ist RWE als Stromerzeuger die Nr. 1. Ein Spektrum von mehr als 30 Ausbildungsberufen an knapp 60 Ausbildungsstätten bietet das Unternehmen an. Vom technischen Bereich über das Kaufmännische bis hin zu IT und Dienstleistungen reicht die Auswahl der Lehrberufe bei RWE. Wer Abitur hat, kann seine Berufsausbildung auch mit einem anspruchsvollen Studium verbinden. Rund 800 junge Leute entscheiden sich jedes Jahr für die Ausbildung bei RWE.

VoRWEg gehen heißt der neue Slogan von RWE. Eine Schlüsselrolle beim aktuellen Multimilliarden-Inves-titionsprogramm spielen nämlich auch erneuerbare Energien. Der Konzern entwickelt zudem innovative Technologien, um Energie effizienter, preisbewusst und klimaschonend zu nutzen.

Viele Auszubildende fangen bei RWE Power an, dem Bergbau- und Kraftwerksunternehmen innerhalb des Konzerns. Mehr als 210 Azubis sind es dieses Jahr alleine im Rheinischen Revier, dem Herzstück der Braunkohleförderung und -verstromung in Deutschland. Sie erhalten eine Ausbildung in den 18 Berufen, die das Unternehmen in den Ausbildungszentren im Städtedreieck zwischen Aachen, Köln und Düsseldorf anbietet. Von B wie Bauzeichner/in oder Bergvermessungstechniker/in bis Z wie Technische/r Zeichner/in und Zerspanungsmechaniker/in reicht die Auswahl.

Mechatroniker
rwe2Sascha ist 21 und lernt im zweiten Jahr im Ausbildungszentrum Weisweiler Mechatroniker. „Ganz ehrlich“, sagt er, „eigentlich war Kfz-Mechaniker mein Traumberuf, und ich war anfangs nicht gerade begeistert, eine Ausbildung zum Mechatroniker zu machen. Das hat sich aber inzwischen total geändert, denn die Ausbildung ist echt vielseitig und man kriegt auch jede Menge Elektronik mit.“

Wo immer mechanische, elektrische und elektronische Komponenten zu komplexen Systemen zusammengebaut werden oder Steuerungssoftware installiert wird, sind Mechatroniker gefragt bei RWE. Etwa beim Aufbau und bei der Wartung und Reparatur von Maschinen und kompletten Anlagen. Der Beruf bringt auch häufig Reisetätigkeit im Rahmen von Montagen mit sich. Fachliche Englischkenntnisse sind gefragt, da Arbeitsunterlagen oft in Englisch verfasst sind.

Betrieb, Büro & Co
Zur Erstinformation hat RWE Power ein neues Infoheft herausgebracht. „Wir wollen jungen Menschen bei der Suche nach dem richtigen Beruf eine Orientierung geben. Deshalb haben wir die neue Broschüre ‚Betrieb, Büro & Co’ aufgelegt, die kompakt alle wichtigen Informationen über die Ausbildungsberufe in unserem Unternehmen liefert“, erläutert Bert Wallraf, Leiter Ausbildung bei RWE Power. Auf knapp 50 Seiten können Schülerinnen und Schüler die verschiedenen Berufe kennen lernen und herausfinden, ob sie sich für den jeweiligen Beruf eignen und was man dafür mitbringen muss. Darüber hinaus informiert das Heft über geforderte Schulabschlüsse, das Bewerbungsverfahren und vieles mehr.

Industriemechaniker
„Ich wollte unbedingt Industriemechaniker werden und war total froh, als das mit der Ausbildung bei RWE Power klappte“, sagt der 19 Jahre alte Achmed, im zweiten Ausbildungsjahr zum Industriemechaniker. „Dass hier gute Stimmung ist, wusste ich schon von meinem älteren Bruder, der hat voriges Jahr seine Ausbildung abgeschlossen. Also für mich ist natürlich wichtig, was zu lernen, aber noch wichtiger ist es, im Team zu arbeiten. Und das kann ich sagen, meine Kumpel und ich, wir halten richtig zusammen.“ Für das Jahr 2010 bietet RWE Power rund 280 Ausbildungsplätze an, für die man sich jetzt schon bewerben kann.

Über den Bedarf
„Wir nehmen unsere gesellschaftliche Verantwortung ernst. Deshalb bilden wir seit Jahren über unseren Bedarf hinaus aus“, betont Erwin Winkel, Personalvorstand der RWE Power. Und auch zukünftig will das Unternehmen bei den Ausbildungsplätzen zulegen – von 2007 bis 2011 um insgesamt 250. Dann wird RWE Power unternehmensweit rund 1000 junge Menschen ausbilden. Den Azubis scheint‘s zu gefallen. Das belegen Jahr für Jahr die ausgezeichneten Abschlussquoten von über 97 Prozent derjenigen, die eine Lehre begonnen haben.

Fachabi nebenher
„Ich bin ja noch ziemlich jung, da sieht man das noch nicht so als Job fürs Leben“, findet der 17-jährige Sebastian, der sich im zweiten Lehrjahr zum Zerspanungsmechaniker ausbilden lässt. „Erstmal macht mir hier die Ausbildung viel Spaß, wir sind immer mit mehreren Jungen zusammen, da geht es auch schon mal ab. Aber unsere Ausbilder sorgen schon dafür, dass wir auch richtig arbeiten. Nebenher versuche ich auch noch, das Fachabitur zu machen, vielleicht studiere ich danach noch.“

Ausbildung plus Studium
Für junge Menschen, die das Abi schon in der Tasche haben und eine große Portion Ehrgeiz mitbringen, bietet der kombinierte Bildungsweg „Ausbildung plus Studium“ hervorragende Perspektiven. Hier lässt sich die Berufsausbildung mit einem Studium verknüpfen. Je nach Interessenslage sowohl im technischen als auch im kaufmännischen Bereich. Theoriephasen wechseln mit Praxisphasen ab. Nach frühestens dreieinhalb Jahren hat man zwei Abschlüsse in der Tasche und vielleicht eine große berufliche Zukunft vor sich.

Kaufmännische EU-Kompetenz
Die Chance nutzt zum Beispiel Kristina, Auszubildende zur Industriekauffrau EU beim Teilkonzern RWE Supply & Trading. Neben der Lehre erwirbt sie zusätzlich europaspezifische und englischsprachige Inhalte und erhält nach dreijähriger Ausbildung die Zertifizierung „Zusatzqualifikation Kaufmännische EU-Kompetenz“.

Auslandserfahrung
„Um die sprachliche Kompetenz zu erlangen, werde ich drei Monate der Ausbildung in York, England verbringen“, erzählt die Azubine. Neben der Ausbildung ermöglicht ihr RWE ein Bachelor-Studium an der priva-ten Fachhochschule FOM in Essen, welches sie im Sommersemester 2010 aufnehmen wird. „Bei der RWE Supply & Trading habe ich mich sofort wohl gefühlt. Kollegen, mit denen ich während meines ersten Ausbildungsjahres arbeiten durfte, habe ich immer als sehr aufgeschlossen und hilfsbereit kennen gelernt“, sagt Kristina.

Ausbildung mit Extras
rwe3Die Ausbildung im RWE-Konzern bringt viele für Großunternehmen typische Benefits mit sich. Von Anfang an muss man nicht ins kalte Wasser springen, sondern wird während einer Einführungswoche Schritt für Schritt in die neue Arbeitswelt eingeführt. Darüber hinaus profitieren Auszubildende von den zahlreichen sozialen Leistungen wie zum Beispiel vermögenswirksamen Leistungen oder auch bereits von der betrieblichen Altersversorgung. Dazu gibt es viele kleine Annehmlichkeiten, die den Arbeitsalltag leichter machen sollen. Zum Beispiel ein garantierter kostenloser Parkplatz oder preiswertes Essen in einer Firmen-Kantine. Sogar an die Freizeit ist gedacht: etwa bei mehrtägigen Infofahrten und auf einer der regelmäßig stattfindenden Azubi-Feten.

Schule mit Power
RWE will Begeisterung für die Wirtschafts- und Arbeitswelt wecken schon bei Schülern. Daher gibt es zahlreiche Kontakte der RWE-Gesellschaften zu Schulen. So will das Projekt „Schule mit Power“ beispielsweise Interesse wecken für Technik und Naturwissenschaften, aber auch gezielt dazu beitragen, rechtzeitig Talente zu erkennen und zu fördern. Das Engagement von RWE im Rahmen des „Girl’s Day“ eröffnet Schülerinnen der Klassen 5 bis 10 einen Tag lang die Möglichkeit, in den Ausbildungszentren und Betrieben zu erleben, wie spannend und interessant die Ausbildung in einem gewerblich-technischen Beruf sein kann, auch wenn dieser bisher als für Mädchen untypisch gilt.

Ich pack‘ das!
Für Ex-Schüler, die keinen Ausbildungsplatz ergattern konnten, gibt es das Projekt „Ich pack’ das!“ Dabei werden nicht nur grundlegende Qualifikationen erworben, technisches Verständnis und handwerkliche Fertigkeiten gefördert, „Ich pack’ das!“ stärkt auch das Selbstvertrauen und vermittelt Fähigkeiten, die für eine erfolgreiche Ausbildung notwendig sind. In sechsköpfigen Teams arbeiten die Teilnehmer bis zu einem Jahr in einer RWE-Ausbildungsstätte an gemeinsamen Projekten, begleitet von erfahrenen Ausbildern. Ziel ist es, die rund 100 jungen Leute pro Jahr fit zu machen und abschließend in eine Lehrstelle zu vermitteln. Die erreichte Vermittlungsquote liegt bei rund drei Vierteln der Teilnehmer. n

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