Unternehmen


Ausbildung im Phantasialand

Arbeiten, wo andere feiern

Das Phantasialand gehört zu den ältesten Freizeitparks Europas. Aus dem 1967 eröffneten Märchenland mit Bimmelbahnen, Spielplatz, Ponyreiten und einem Hawaii-Restaurant ist inzwischen ein 28 ha großer Themenpark geworden. 500 feste Mitarbeiter und rund 1.000 Saisonkräfte empfangen hier jährlich fast zwei Millionen Besucher.

„Wir suchen begeisterte Gastgeber“, sagt Julia Strünck. Sie trifft unter anderem die Auswahl unter den jährlich etwa 300 Bewerbern um eine der zehn Lehrstellen, die die Schmidt-Löffelhardt GmbH & Co. KG, Betreiberin des Phantasialandes, zu vergeben hat. Dazu werden zum Beispiel Azubi-Auswahltage veranstaltet, die schriftliche, praktische und fachliche Tests beinhalten. Auch das persönliche Auftreten der Bewerber spielt eine Rolle. Ziel ist es, die individuellen Talente aufzuspüren. „Aber der Wunsch, Gäste aus aller Welt zu betreuen, ist für uns das Entscheidende“, sagt Pascal Tischler. Er selbst betreut in der Presseabteilung Foto-Shootings und begleitet Drehteams für Film und Fernsehen durch den Park. „Ich glaube, ich habe den schönsten Beruf, denn ich werde fürs Achterbahn fahren bezahlt“, ergänzt er augenzwinkernd.

Aushängeschild des Unternehmens
Wer aber glaubt, dass die Ausbildung im Phantasialand nur aus Spaß besteht, der ist hier fehl am Platz. Sheerin Urfel hat das schon während eines Praktikums im Phantasialand erfahren und war trotzdem nicht abgeschreckt. Im Gegenteil: Die 20-Jährige absolviert gerade ihr zweites Lehrjahr im Hotel Ling Bao und lernt dabei alle Abteilungen kennen. „Der Kontakt mit den Gästen ist für mich das Größte“, sagt die angehende Hotelfachfrau. „Ob an der Rezeption oder im Service, man ist für die Gäste das Aushängeschild des Unternehmens.“ Wenngleich die Ausbildung im Phantasialand vielfältig ist, möchte Sheerin auch über den Tellerrand schauen. Noch in diesem Jahr ist ein Arbeitsaufenthalt in Großbritannien geplant, um die englischen Sprachkenntnisse zu perfektionieren. „Englisch ist wegen der vielen ausländischen Besucher ein Muss, und Kenntnisse in einer weiteren Sprache – gerne niederländisch oder französisch – sind wünschenswert“, sagt Mitarbeiterentwicklerin Strünck.

Abwechslungsreiche Küche
Zum Phantasialand gehören nicht nur Fahrgeschäfte und Show-Attraktionen, sondern auch zehn Restaurants. Allein in deren Küchen arbeiten 90 Leute, davon vier Azubis. Torsten Müller ist einer von ihnen. Der Späteinsteiger hatte schon immer gern gekocht und in seinem Lehramtsstudium plötzlich keine Alternative mehr gesehen. Zunächst erging es ihm hier wie vielen Gästen: Er war überrascht, dass in den Küchen des Phantasialandes ausschließlich frische Nahrungsmittel verwendet werden. Selbst in der Mitarbeiterkantine sucht man Convinience-Produkte vergebens.

Wohl nirgends ist die Kochausbildung so umfangreich“, sagt Müller. „Wir kochen afrikanisch, asiatisch, mexikanisch und klassisch deutsch.“ Aber nicht nur das: Bei der Dinner-Show ,Fantissima’ zum Beispiel kommt es außerdem auf Präzision und Schnelligkeit beim Anrichten der Teller an, wenn mehrere hundert Essen gleichzeitig serviert werden sollen. Man muss Hand in Hand arbeiten können und auf die klaren Ansagen hören.“ Strünck hofft, dass Müller nach der Lehre aufgrund seiner pädagogischen Vorbildung selbst an der Azubi-Ausbildung mitwirken kann.

Keine Veranstaltung gleicht der anderen
Nicht nur hinter den Kulissen der Fantissima-Show, sondern bei etwa 1.000 Sonderveranstaltungen pro Jahr werden Veranstaltungskaufleute gebraucht. „Bei uns gibt es nichts von der Stange. Alle Konzepte und Arrangements sind auf die Wünsche und Bedürfnisse des Kunden ausgerichtet.“ Das geht von Familienessen für fünf Personen bis zu Banketten für 20.000 Gäste. Die 25-jährige Nadine Staßen arbeitet seit zwei Jahren im Geschäftskunden- und Veranstaltungsbereich „Business to Pleasure“. Sie muss gut zu Fuß sein und bereit, bei Wind und Wetter durch den Park zu laufen. Denn die Auswahl geeigneter Locations und später der Check, ob dort alles zur Zufriedenheit der Kunden läuft, gehören zu ihren wichtigsten Aufgaben. „Es wird nie langweilig“, sagt sie, denn die Angebote, Tagungen mit Freizeiterlebnissen zu koppeln, stünden bei Firmenkunden hoch im Kurs. Nadine organisiert am liebsten Hochzeiten. Und weil das Heiraten im Hotel „Ling Bao“ – es ist übrigens das größte chinesische Gebäude außerhalb Chinas – so romantisch ist, fungiert es sogar als offizielle Außenstelle des Standesamtes Brühl.

Julia Strünck bedauert, dass Berufe in der Gastronomie ein schlechtes Image haben und es immer schwieriger wird, geeignete Nachwuchskräfte zu finden. „Unsere Ausbildungsanforderungen sind zwar hoch, aber im Phantasialand mit seiner unglaublichen Breite an Themen und Erlebniswelten ist die Ausbildung auch spannend und abwechslungsreich wie nirgends sonst.“

Kontakt:

Phantasialand
Schmidt-Löffelhardt
GmbH & Co KG
Mitarbeitergewinnung

Berggeiststr. 31-41
50321 Brühl

E-Mail: Karriere@Phantasialand.de

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