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Essen – Kulturhauptstadt 2010

„Essen für das Ruhrgebiet“ – Im Rahmen des Projekts RUHR.2010 wurde die Metropole stellvertretend für das gesamte Gebiet zur Kulturhauptstadt Europas erklärt. Zurecht, hat doch die oft unterschätzte Großstadt im Herzen des „Potts“ ihren rund 580.000 Einwohnern einiges zu bieten. Als drittgrünste Stadt Deutschlands beherbergt Essen zahlreiche natürliche Oasen sowie ein reichhaltiges Angebot an Kultur und Entertainment. Dabei ist die viertgrößte Stadt Nordrhein-Westfalens nachwievor bedeutender Industrie- und Hochschulstandort sowie Hauptsitz wichtiger Großunternehmen.

Die Zeiten von Kohle, Staub und Stahl sind längst Vergangenheit. Essen pulsiert, Essen ist aufregend, Essen ist im Wandel. Die multikulturelle Großstadt erfindet sich ständig neu und begeistert Besucher aus aller Herren Länder durch ihren attraktiven Dreiklang aus Einkaufen, Gastronomie und Kultur. Eine Besichtigung des Essener Domschatzes, ein leckerer Latte macchiato in einem der zahlreichen Cafés oder ein Einkaufsbummel durch die über 700 Geschäfte: Die Essener City bietet all diese Möglichkeiten auf kurzen Wegen. Doch Essen lohnt sich nicht nur zum Sightseeing, sondern besitzt doch die Ruhrmetropole auch enormes Potenzial für junge Berufseinsteiger.

Namhafte Arbeitgeber
Essen beheimatet zahlreiche bedeutende Konzerne, die engagierten jungen Menschen attraktive Karrieremöglichkeiten bieten. Lohnenswert gestaltet sich in jedem Fall eine Ausbildung in Deutschlands zweitgrößtem Industrieunternehmen, der RWE AG. Das Unternehmen beeindruckt Azubis nicht nur durch seinen berühmten RWE-Turm, der als typisches Essener Wahrzeichen gilt, sondern auch durch seine vielfältigen Ausbildungs-Programme. Egal ob bei einer Ausbildung zum Fachinformatiker, zum Koch, zum Kaufmann für Bürokommunikation, zum Mechatroniker oder zum Medizinischen Fachangestellten – bei der RWE sind junge Azubis bestens aufgehoben. Und auch in anderen Essener Firmen können Berufseinsteiger die Sprossen der Karriereleiter erklimmen. So errichteten unter anderem die Unternehmen Aldi-Nord, die Arcandor AG, Eon-Ruhrgas oder ThyssenKrupp ihre Konzernzentralen in der Ruhrmetropole. Ebenso sind der Schuhhändler Deichmann und die Café-Kette Starbucks in Essen ansässig. Die WAZ-Gruppe, einer der größten Pressekonzerne Deutschlands, hat ebenfalls in der Großstadt ihren Sitz.

Studieren im Pott
Besonders jung präsentiert sich die Metropole im Norden, nämlich dort, wo ihre renommierte Hochschule steht. Im Jahr 1972 als Universität-Gesamthochschule Essen gegründet, fusionierte die Bildungseinrichtung 2003 mit der Universität Duisburg. Ihr Forschungs- und Lehrpotenzial ist bis weit über die Landesgrenzen hinweg bekannt. Die Uni verfügt über ein breit gefächertes Fächerspektrum von der Medizin, über die gut ausgebauten Geistes-, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften, bis hin zu den Ingenieur- und Naturwissenschaften. Ebenso vielfältig zeigen sich die Studiengänge, die von A wie Angewandte Informatik bis W wie Wirtschaftspädagogik reichen. Auch außerhalb des universitären Alltags wird den Essener Studenten eine Menge geboten: Ob Filmclub, Hochschulsport oder Studentenorchester – in Essen gibt es für Studierende immer etwas zu erleben!

Let Essen entertain you
Ein alljährlich wiederkehrendes Highlight für besonders Lebhafte ist das Stadtfestival „Essen.Original“. Zahlreiche Bands und Künstler bringen hier an einem Wochenende im Sommer auf insgesamt zehn Bühnen die vielen Plätze der Innenstadt zum Beben. Des Nachts bietet Essen allen Party-Verrückten ein reges Nachtleben. Besonders im Ausgehviertel in Rüttenscheid, mit seinen zahllosen Clubs, Bistros und Kneipen, können die Besucher die Nacht zum Tag machen. Auch Filmfreunde kommen in Essen nicht zu kurz. So gilt die Essener Lichtburg als eines der schönsten Premierenkinos Deutschlands. Mit etwas Glück trifft man hier sogar den ein oder anderen prominenten Schauspieler. Musicalfans sollten dem Colosseum Theater Essen unbedingt einen Besuch abstatten, in dem sich bereits etliche Aufführungen zu wahren Kassenschlagern entwickelten. Für große Begeisterung unter den Besuchern sorgen zudem regelmäßig das GOP Varieté oder das Stratmanns Theater. Wer nach den Aufführungen den Abend bei einem Drink Revue passieren lassen möchte, der ist in einer der zahlreichen Bars am Kennedyplatz oder auf der Kettwiger Straße bestens versorgt.

Entspannung im Grünen
Man mag angesichts der quirligen City kaum glauben, dass Essen als die drittgrünste Stadt Deutschlands gilt. Das Stadtgebiet besteht zu 44 Prozent aus Grünflächen und offeriert den Einwohnern auf rund 9.500 Hektar natürliche Erholung, Unterhaltung und Kultur. Die wichtigste Anlaufstelle zum Relaxen unter freiem Himmel bildet die Gruga, einer der schönsten und größten Parks Deutschlands, der neben zahlreichen Kulturfesten mit Tiergehegen, Sportanlagen und Themengärten aufwartet. Auch als Naherholungsgebiet macht die Stadt von sich reden. Der überregional bekannte Baldeneysee beeindruckt mit einer Rundstrecke von fast 15 Kilometern Jogger, Radfahrer und Spaziergänger gleichermaßen. Besonders Sportive lockt es gar zur Essener Segelwoche, der größten deutschen Binnenseeregatta.

„Wandel durch Kultur – Kultur durch Wandel“
Mit diesem Slogan begrüßte Essen als Kulturhauptstadt Europas im Jahr 2010 Besucher aus der ganzen Welt – und das Motto ist Programm! In den ehemaligen Fabrikgebäuden, Montagehallen und stillgelegten Zechen verrichten Kumpel und Stahlarbeiter schon lange keine schweißtreibende Arbeit mehr. Essen setzt neue Akzente und funktionierte zahlreiche alte Gebäude schlichtweg als Kulturstätten um. So stehen beispielsweise das Kulturzentrum Zeche Carl oder das Colosseum Theater, einst die Fabrikhalle der Kruppschen Guss-Stahlfabrik, symbolhaft für die Erneuerungen der Stadt. Das Areal der ehemaligen Zeche Zollverein wurde sogar von der UNESCO in den Rang eines Weltkulturerbes erhoben! Aber auch außerhalb der ehemaligen Industrieanlagen bietet die Metropole zahlreiche kulturelle Einrichtungen und renommierte Spielstätten. Das Essener Musiktheater im Stadtgarten ist ein architektonisches Meisterwerk und gilt als eines der besten Opernhäuser Deutschlands. Doch nicht nur Opernfreunde kommen in Essen auf ihre Kosten. Egal ob Konzerte, Musicals, Lesungen, Ausstellungen oder Kabaretts – die Dichte der Essener Kulturszene kann sich in jedem Fall sehen lassen.

Shopping-Freuden der Superlative
Wer gerne shoppt, der sollte der Ruhrmetropole tunlichst einen Besuch abstatten, denn Essens City besitzt fantastische Einkaufs-Paradiese. So befindet sich in der Kulturstadt beispielsweise das größte innerstädtische Ladenzentrum Deutschlands, das „Einkaufszentrum Limbecker Platz“. Zentral gelegen, lassen hier auf einer Fläche von 70.000 Quadratmetern rund 200 Geschäfte, Restaurants und Cafés die Herzen der Shopping-Verrückten höher schlagen. Besonderes Highlight ist neben einem erstklassigen Service-Angebot die insgesamt drei Kilometer lange Schaufensterfront. Ein weiterer attraktiver Treffpunkt inmitten der City ist die Rathaus Galerie, die Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie und Kultur für Jung und Alt bereithält.

Übrigens: Schon seit 1927 bietet die Stadt Essen die heimliche erste Fußgängerzone Deutschlands. Die so genannte Limbecker Straße existiert bis heute und gilt neben der Kettwiger Straße als Essens attraktivste Flaniermeile. Worauf also noch lange warten? Essen will entdeckt werden!

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