Vorworte


Vorwort von Prof. Dr. Thomas H. Ittel

Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Aachen

Liebe Leserinnen und Leser,

Prof. Dr. Thomas H. Ittel, Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Aachen. Foto: nhder Gesundheitssektor ist ein Wachstumsmarkt. Wenn Sie sich also für einen Beruf im Gesundheitswesen interessieren, so ist das eine Branche, die Arbeitskräfte benötigt, aufgrund des demografischen Wandels künftig noch dringlicher als heute. Das gilt für die klassischen Gesundheitsberufe in Medizin und Pflege, aber auch für eine Reihe weiterer Ausbildungsberufe, die man vielleicht nicht auf Anhieb mit den Themen Gesundheit und Krankenhaus verbindet. Insbesondere Unikliniken bieten eine breit gefächerte Palette an Ausbildungsberufen. Sie sind von ihrer Größe und Organisationsstruktur her Großunternehmen, forschende, am Wohl des Patienten orientierte Dienstleister.

Unter den 2084 Krankenhäusern, die es laut statistischem Bundesamt 2009 in Deutschland gab, sind 34 Universitätskliniken. Das Uniklinikum Aachen ist mit seinen rund 6000 Beschäftigten neben der Universität, der RWTH Aachen, einer der größten Arbeitgeber und Ausbilder in der Region. Und wir bilden keineswegs nur Ärzte und Zahnärzte aus, sondern auch in zahlreichen nicht-akademischen Berufen. An vier Fachschulen beginnen jährlich 400 Schüler ihre Ausbildung. Sie werden Physiotherapeuten, Gesundheits-, Kinder- oder Krankenpfleger, Logopäden oder Medizinisch-Technische Assistenten. Zudem bilden wir medizinische Fachangestellte aus, früher als Arzthelfer/-in bzw. Zahnarzthelfer/-in bezeichnet. Darüber hinaus gibt es Ausbildungsplätze auch im nicht-krankenhausspezifischen Bereich. Beispielsweise kann man sich zum mathematisch-technischen Softwareentwickler ausbilden lassen, ebenso zur Fachkraft für Lagerlogistik, zum Elektroniker, Industriemechaniker oder Fachinformatiker.

Als Universitätsklinikum bieten wir schneller als andere Krankenhäuser neue diagnostische und therapeutische Verfahren an. Das stellt hohe Anforderungen an unsere Beschäftigten. Leistungsbereitschaft und Belastbarkeit sind daher unverzichtbar, auch in der Ausbildung. Im Gegenzug bieten wir eine exzellente Qualifikation in einem innovativen Zukunftsmarkt – übrigens auch hinsichtlich der Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung.

Wer in einem Krankenhaus arbeitet, sollte neben fachlichen Fähigkeiten Begeisterung für das mitbringen, was er tut, und außerdem Teamplayer sein. Der Patient ist keineswegs Versorgungsobjekt, sondern benötigt individuelle Zuwendung und Einfühlungsvermögen. Der Kollege, der eine interne Dienstleistung anfragt, ist ebenso Kunde und verlässt sich auf eine zuverlässige Zuarbeit. Ich weiß, dass unsere Mitarbeiter täglich in diesem Sinne ihren Dienst leisten. Auf diese Unternehmenskultur sind wir stolz, denn sie ist ein wichtiges Kapital. Und unsere Auszubildenden sind unser Zukunftskapital.

Foto: nh

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