Vorworte


Vorwort von Dr. Loert de Riese-Meyer

Liebe Leserinnen und Leser,

Sie stehen vor einem wunderbaren und wichtigen Lebensschritt:  Es geht raus aus der Schule und rein ins echte Berufsleben. Sie haben jetzt die Möglichkeit, sich einen Beruf auszusuchen, der optimal Ihren Begabungen und Talenten entspricht, der Ihnen Freude bereitet und in dem Sie sich entwickeln und entfalten können. Freuen Sie sich darauf!

Als langjähriger Ausbildungsleiter beim Konsumgüterhersteller Henkel macht es mir immer wieder Freude zu sehen, wie aus jungen Azubis selbstbewusste Mitarbeiter werden, die auf eigenen Beinen stehen. Henkel ist ein international tätiges Unternehmen mit weltweit mehr als 47.000 Mitarbeitern und Kunden in mehr als 125 Ländern. Zu unseren bekanntesten Marken gehören Persil, Schwarzkopf und der Pritt-Stift. In Deutschland bilden wir jedes Jahr rund 160 junge Menschen in 25 Berufen aus – dazu gehören Industriekaufleute und Chemikanten ebenso wie Feuerwehrleute. Auch ein duales Studium ist bei uns möglich, eine Kombination eines Studiums an einer Hochschule und starken Praxisphasen bei Henkel.

Bei Henkel setzen wir auf eine prozessorientierte Ausbildung. Das heißt: Wir machen unsere Azubis zunächst theoretisch fit, dann lassen wir sie möglichst früh reale Berufsluft schnuppern. Sie arbeiten in Teams mit, bringen ihre Ideen ein und werden ermuntert, eigenverantwortlich Entscheidungen zu treffen. Das klappt sehr gut und ist ausgesprochen erfolgreich, denn wir wissen: Die Lernkurve geht steil nach oben, wenn die Azubis selbst Verantwortung übernehmen dürfen. Obendrein macht das Arbeiten so auch am meisten Spaß – im unmittelbaren Kontakt mit der faszinierenden Berufswelt.

Mein Tipp für alle Berufsstarter: Bereiten Sie sich frühzeitig und sorgfältig auf die Bewerbungsphase vor. Reagieren Sie auf die Wünsche und Vorgaben des Unternehmens: Wird etwa eine Online-Bewerbung erbeten, dann ist die Mappe per Post tabu. Auch für Eignungstests und Vorstellungsgespräche kann man sich vorbereiten. Welche Stärken bringt man speziell für diesen Beruf mit? Diese Frage kommt bestimmt. Je überzeugender ein Bewerber erklären kann, warum er ausgerechnet diesen und keinen anderen Beruf erlernen will, desto besser. Da dürfen die Augen auch schon mal leuchten, der Funke muss überspringen. Denn eins ist klar: Ohne Herzblut geht es nicht. Richtig gut und glücklich wird man in einem Beruf nur dann, wenn man ihn mit Lust und Überzeugung ausübt.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Lesen und alles Gute für den Einstieg in Ihren Traumberuf.

Ihr
Loert de Riese-Meyer
Ausbildungsleiter bei Henkel

 

Foto: nh

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