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Ausbildung Deluxe: Karriere im Grand SPA Resort A-ROSA Sylt

Standen dem azubi-Magazin Rede und Antwort: Die A-ROSA-Azubis Steve Flügge, Sven Vogel, Niko Langner und Laura Düring (v.l.). Foto: Mario Zgoll Drei Sterne? Ein Stern? Hotelklassifizierungen sind in Deutschland einheitlich geregelt und sagen viel über die Qualität eines Beherbergungsbetriebs aus. Nicht jeder darf einfach behaupten, drei Sterne zu haben, oder sogar vier. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) nimmt diese Klassifizierungen auf Grundlage strenger Prüfungen vor. Ein Stern steht für „Tourist“, was immer das heißt, zwei Sterne für „Standard“, drei für „Komfort“, vier sind „First Class“ und das Höchste, was man als Hotel erreichen kann, sind fünf Sterne: „Luxus“. Die A-ROSA Resorts, die von Sylt bis Kitzbühel an erlesenen Orten im deutschsprachigen Raum zu finden sind, erfüllen nicht nur die Voraussetzungen für dieses hohe Niveau, sie übertreffen sie. Fünf Sterne Superior darf sich deshalb zum Beispiel das Grand SPA Resort A-ROSA Sylt in List nennen. Wer hier seine Ausbildung durchläuft, hat beste Voraussetzungen, in der Branche Karriere zu machen.

Gastgeber steht auf dem Schild gleich hinter der großen Drehtür auf dem Empfangstresen, denn als Gastgeber sieht man sich bei A-ROSA. Und als solcher stellt man nicht nur das Wohl des Gastes in den Mittelpunkt, sondern möchte positiv überraschen: „Erwartungen übertreffen“, lautet die simpel anmutende, aber ambitionierte Philosophie des Hauses. „Das ist in der Tat unser Anspruch, sonst hätten wir auch nicht diesen Standard“, erklärt Mirko Goede, zuständig für Personal und Ausbildung in der Sylter Nobelresidenz. Mit allerlei Annehmlichkeiten, gediegener Architektur, ausgezeichneter Küche, einem 3.500 Quadratmeter großen Spa-Bereich und exzellentem Service gibt man Tag für Tag alles, um den Aufenthalt für die Gäste perfekt zu gestalten.

Ausdauer, Ehrgeiz und Spaß
Natürlich sind die Anforderungen an die Belegschaft entsprechend hoch. „Wer bei uns arbeitet, muss mit Ausdauer, Ehrgeiz und Spaß bei der Sache sein, eine Leidenschaft für das Ganze haben und sein Handeln immer wieder reflektieren und optimieren“, sagt Goede. Eine Hürde für manchen, eine Chance aber für diejenigen, die sie zu nutzen wissen. Egal, ob Hotelfachleute, Köche oder Sport- und Fitnesskaufleute: Wer hier einen guten Job macht, braucht in der Branche den Vergleich nicht zu fürchten.

Hotelfachfrau
Angehende Hotelfachfrau: Laura Düring. Foto: Mario ZgollEine gewisse Grundeinstellung ist also Voraussetzung, selbstsicheres Auftreten und auch eine Portion Mut, sich dem hohen Anspruch zu stellen. Laura Düring ist eine, die die Herausforderung nicht scheut. Die 21-Jährige ist im zweiten Ausbildungsjahr zur Hotelfachfrau und im Hause A-ROSA auf Sylt Auszubildende der ersten Stunde – erst 2010 hat das Hotel mit seinen 147 Zimmern und 30 Suiten eröffnet.

Welcome Day
Natürlich war sie aufgeregt vor dem ersten Tag. „Ich hatte schon ein bisschen Angst, aber der Welcome Day zu Beginn der Ausbildung hat mir viele Sorgen genommen“, erinnert sich Laura an ihren Start bei A-ROSA. Welcome Day? Mirko Goede erklärt: „Hier erfahren die Azubis alles Wichtige über die Unternehmensgruppe, das Resort und die verschiedenen Abteilungen sowie Details zu Struktur und Aufbau der Ausbildung. Und auch die einzelnen Abteilungsleiter stellen sich vor, sodass die wichtigsten Ansprechpartner des Hauses bereits am ersten Tag bekannt sind.“ Abgerundet werde der Kennenlerntag durch ein gemeinsames Mittagessen aller Auszubildenden in einem der drei hoteleigenen Restaurants.

Vorerfahrung hilft
Erste Einblicke in die Berufswelt hatte Laura schon vor Ausbildungsbeginn bei A-ROSA gewinnen können. „Während der Schulzeit habe ich in einem Hotel und Restaurant gejobbt und in den Ferien auf dem Markt gearbeitet“, berichtet sie. Höhepunkt sei ein siebenwöchiges Praktikum auf einem Pferdehof mit Gästeunterkünften auf Island gewesen.

„Für Bewerber als Hotelfachleute oder Köche sind Praktika in Gastronomie oder Hotellerie von Vorteil“, sagt Mirko Goede. Auch Servicetätigkeiten neben der Schule oder in den Ferien seien gut. Sport- und Fitnesskaufleute, die man im A-ROSA Resort Sylt ebenfalls ausbildet, können durch aktive Mitgliedschaft in einem Sportverein, wie zum Beispiel eine Tätigkeit als Kinder- oder Jugendtrainer, punkten.

Ausbildung zum Koch
Erfolgreiche Koch-Azubis: Niko Langner, Sven Vogel und Steve Flügge (v.l.). Foto: Mario ZgollSven Vogel erlernt im A-ROSA Resort Sylt den Beruf des Kochs. Obwohl man bei ihm vielleicht eher von Berufung sprechen sollte – es scheint ihm in die Wiege gelegt. Warum immer weniger Leute Koch werden wollen, ist Sven ein Rätsel, aber für ihn ist es ja nur gut. Zur Berufswahl inspiriert haben ihn Bekannte in der Gastronomie. Immer mal wieder hatte er bei ihnen kleine Einblicke ins Geschehen eines Restaurantbetriebs bekommen können. Und ein paar Monate vor Antritt seiner Ausbildung zum Koch hatte er, „eher durch Zufall“, die Chance, in Österreich über Silvester ein Praktikum in einer Küche „genießen“ zu dürfen. „Das war‘s auch schon“, sagt er, der über überdurchschnittliches Talent zu verfügen scheint und deshalb bereits im zweiten Ausbildungsjahr im mit zwei Michelin-Sternen prämierten Gourmetrestaurant „La Mer“ kochen darf.

Gourmet-Küche
„Die besonders guten Koch-Azubis dürfen im La Mer kochen“, sagt Mirko Goede. In der Regel auch erst im dritten Ausbildungsjahr. „Diesen Einsatz muss man sich verdienen.“ Da Sven Vogel sich mit Chefkoch Sebastian Zier sehr gut verstehe (auch phonetisch, beide sind Schwaben) und die Leistung bringe, sei das bei Sven schon im zweiten Ausbildungsjahr möglich gewesen.

„Am Anfang habe ich nur zugeschaut“, sagt der 24-Jährige. Mit der Zeit habe er dann immer eigenständiger arbeiten können – heute erledigt er die meisten Aufgaben ganz ohne Aufsicht, was den bescheidenen jungen Mann „schon ein bisschen stolz“ macht.

Kreativ arbeiten
Was ihm am Koch-Beruf gefalle? „Die Möglichkeit, kreativ zu arbeiten. Man kann sich selbst verwirklichen und zwischen vielen verschiedenen Richtungen entscheiden“, erklärt er. Außerdem esse er gerne und da könne es ja nicht schaden, auch kochen zu können.

Spezialisierung möglich
Zuständig für Personal und Ausbildung im A-Rosa Resort auf Sylt: Mirko Goede. Foto: Mario ZgollKoch ist nicht gleich Koch. Wie in den meisten Berufen gibt es Experten in verschiedenen Disziplinen. Auf ein ganz besonderes Gebiet wollen sich die Koch-Azubis Steve Flügge und Niko Langner spezialisieren: Pâtisserie – einen Bereich, den sich immer weniger Hotels leisten. Bei A-ROSA gehört die Feinbäckerei fest zum Konzept. Die Zubereitung von kalten und warmen Süßspeisen, Eisspeisen, Kuchen, Torten und Gebäck ist eine der vornehmsten Aufgaben des Hauses.

Junges Küchenteam
Für den gelernten Konditor Niko Langner ist die Ausbildung zum Koch mit Spezialisierung auf den Bereich Pâtisserie eine logische Fortführung seines bisherigen beruflichen Werdegangs: „Ich wollte noch mehr Erfahrungen sammeln und mein Basiswissen vertiefen“, sagt er. Auf A-ROSA sei er über ein Karriereportal für die Hotellerie aufmerksam geworden. „Mich hat die Darstellung des Hotels sehr angesprochen. Das junge Küchenteam und ein freundliches Bewerbungsgespräch haben mich überzeugt.“

Praxis und Schule
Im Sommer 2011 konnte Niko gleich im zweiten Ausbildungsjahr in die Koch-Ausbildung im A-ROSA Sylt einsteigen – das erste Jahr wurde ihm aus seiner Erstausbildung angerechnet. Und nun lernt er das Haus von allen kulinarischen Seiten kennen: „Zu Beginn war ich im Frühstück, derzeit arbeite ich in der Cucina della Mamma, unserem italienischen Restaurant.“ Gewechselt werden die Stationen in regelmäßigem Turnus, alle sechs Monate unterbrochen durch sechswöchige Berufsschulblöcke.

Detailwissen
Steve Flügge hatte seine Ausbildung zunächst in einem anderen Hotelbetrieb auf Sylt begonnen. Das war, bevor er in der Berufsschule Sven Vogel kennenlernte, der ihm von den Vorzügen der Ausbildung bei A-ROSA berichtete. Er wechselte das Unternehmen und kann nun Vergleiche ziehen: „Durch die Größe des Hauses lernt man hier alle Stationen sehr genau kennen. Man durchläuft nacheinander die Bereiche Frühstück, Vorspeisenposten, Hauptgänge, Entremetier (Beilagen), Saucier (Soßen, Fisch, Fleisch) und Desserts/Pâtisserie (Nachspeisen) und erhält sehr detaillierte Kenntnisse über Waren und Hygiene. Das ist in kleineren Häusern so nicht möglich.“

Ruhig und familiär
Besonders gut gefällt ihm, wie auch den anderen Koch-Azubis bei A-ROSA, der Ton in der Küche. Er beschreibt ihn als „ruhig, lus-tig, aber diszipliniert“. Die Atmosphäre sei sehr familiär, in der Regel kenne man sich auch privat ganz gut. Sven Vogel: „Motivation und Respekt bestimmen das Klima in der Küche, deshalb wird es bei uns nicht laut, wie man es aus anderen Küchen oder dem Fernsehen kennt. Wir haben einen freundschaftlichen Ton und die Azubis sind von Anfang an Teil des Teams. Es vergisst aber auch keiner, wer vor ihm steht, wenn ein Vorgesetzter etwas sagt.“

Immer ein offenes Ohr
Auch die Betreuung im Betrieb wird von den Azubis gelobt: „Bei Fragen, Wünschen und allen anderen Sachen können wir uns an unseren persönlichen Paten, den Küchenleiter oder die Personalabteilung wenden“, erklärt Niko Langner. Laura Düring fügt hinzu: „Die Personalabteilung hat immer ein offenes Ohr und ist sehr bemüht, zu helfen, wo sie nur kann. In regelmäßigen Abständen haben wir Azubi-Meetings und Zeugnisgespräche. Ich fühle mich gut aufgehoben.“

Austausch und Projekte
Gefördert wird von A-ROSA auch der Azubi-Austausch, an dem Azubis aus dem zweiten und dritten Ausbildungsjahr für jeweils einen Monat in ein anderes Resort der Gruppe wechseln können. Azubi-Projekte, wie zuletzt die Organisation der Weihnachstfeier für weit über hundert Menschen, oder der Azubi-Team-Cup, in dem die Auszubildenden aus den verschiedenen Resorts um einen Wanderpokal kämpfen, stärken das Miteinander. Und auch ein jahresbester Azubi wird unter den 220 Nachwuchskräften der gesamten A-ROSA-Gruppe ermittelt.

Talente behalten
Gut sind übrigens die Übernahmechancen nach der Ausbildung. Mirko Goede: „Entgegen dem typischen Branchenmuster ist uns sehr daran gelegen, unsere Talente hier im Haus zu behalten. Gute Aufstiegschancen als Jungfachkraft sind gegeben. Möchte jemand aber nach seiner Ausbildung Erfahrung in anderen Häusern oder gar im Ausland sammeln, legen wir ihm keine Steine in den Weg.“ Eigens hierfür habe man das Programm „Young Stairs“ entwickelt. „Scheidende Azubis können einen Newsletter abonnieren und mit uns in Kontakt bleiben. Wir halten sie dann über die Gruppe und Stellenangebote auf dem Laufenden“, erklärt er.

Zeiten geregelt
Und, ist der Job stressig? Ja und nein. Natürlich sind die Arbeitszeiten anders geregelt, als in den meisten Büroberufen. Auf die Einhaltung wird laut der Azubis aber streng geachtet und in jeder Woche gibt es zwei freie Tage. Und auch, wenn zuweilen überdurchschnittlicher Einsatz gefordert ist, lohnt es sich am Ende: „Wenn unsere Gäste sagen, dass es ihnen geschmeckt hat oder dass sie den Service toll fanden oder wenn sie ankündigen, bald wiederkommen zu wollen, dann freuen wir uns sehr“, sagt Sven Vogel. Und Niko Langner ergänzt: „Das ist es ja, was wir wollen: Menschen glücklich machen.“

Kontakt:
A-ROSA Resort und Hotel GmbH
Diana Hartinger
Am Kaiserkai 69
20457 Hamburg

E-Mail: karriere@a-rosa.de
www.a-rosa.de/resorts

Fotos 1-4: Mario Zgoll
Fotos 5-6: A-ROSA Resorts

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