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Ausbildung und Studium bei dm

Lust auf Vielfalt

Die Kundenberatung gehört zum Alltag von Drogistenlehrlingen wie Christina Krimmel dazu. Foto: dm-drogerie marktKreatives, eigenständiges Lernen und Freiraum, um sich zu entfalten – das erwartet Berufseinsteiger beim Drogeriemarktfilialisten dm. Sei es im dm-Markt, in der Zentrale oder einem der dm-Logistikzentren: Hier kann man von Anfang an eigenständig handeln und seine Ideen aktiv einbringen. Ein Merkmal, das die Arbeit bei dm von der bei anderen Einzelhändlern unterscheidet. Erlebbar wird das vor allem für die dm-Lehrlinge durch ein Ausbildungskonzept, das viel Wert auf das aktive Lernen legt.

Die dm-Ausbildung beruht auf drei Säulen: Lernen in der Arbeit (LidA), Abenteuer Kultur und Forum Schule. „Wenn ich eine Aufgabe bekomme, kann ich mir selbstständig überlegen, wie ich sie lösen will“, erklärt Christina Krimmel das LidA-Prinzip. Sie macht gerade ihre Ausbildung zur Drogistin in Kriftel. Auch wenn sie eigenständig arbeitet, wird sie natürlich nicht alleine gelassen: „Bei Fragen kann ich mich immer an einen Kollegen wenden“, sagt der dm-Lehrling. Dadurch, dass sie keinem vorgegebenen Weg folgt, kann sie sich jedoch viel intensiver mit der Aufgabe auseinandersetzen und sich Lösungswege besser merken.

Theaterworkshops als Teil der Ausbildung
Die zweite Säule der dm-Ausbildung ist Abenteuer Kultur: Alle dm-Lehrlinge und Studierenden nehmen zwei Mal während ihrer Ausbildung oder ihrem Studium an Theaterworkshops teil. Hier können sie gemeinsam mit ihren Kollegen und begleitet von Künstlern kreativ werden. Sie erarbeiten sich ein Theaterstück, das sie vor Kollegen, Familie und Freunden präsentieren. Im Laufe der Proben machen sie viele Erfahrungen, die über das Theaterspielen hinausreichen. Zum Beispiel lernen die Lehrlinge dabei, im Team zusammenzuarbeiten, selbstbewusst vor einer Gruppe zu sprechen und auch einmal einen neuen Blickwinkel einzunehmen. Diese Fähigkeiten können sie auch an ihrem Lernort im Unternehmen einsetzen.

In der Berufsschule oder an der Dualen Hochschule eignen sich dm-Lehrlinge und Studierende das notwendige Fachwissen an. dm tauscht sich mit den Bildungseinrichtungen regelmäßig aus, sodass die Theorie möglichst eng mit der Praxis verzahnt ist. Das Forum Schule bildet die dritte Säule der dm-Ausbildung.

Drogisten: Experten für das Sortiment
Rund 3.000 Lehrlinge und Studierende erleben momentan die dreiteilige Ausbildung bei dm. Die meisten werden Drogisten und damit zu Experten für das Sortiment des Drogeriemarkts. Jeden Tag Neues lernen – das gehört zum Alltag von angehenden Drogisten dazu, zum Beispiel wenn es darum geht, auf Kunden spontan einzugehen oder abwechslungsreiche Aktionen rund um das dm-Sortiment zu organisieren. Ihr Beruf vereint fundierte Fachkenntnisse in den Bereichen Schönheit, Gesundheit, Wellness und Foto mit dem Wissen einer Kauffrau oder eines Kaufmanns im Einzelhandel.

Nicht nur in den dm-Märkten kann man die dm-Ausbildung erleben, sondern auch in der dm-Zentrale sowie bei der dm-Tochtergesellschaft FILIADATA in Karlsruhe. Hier haben Schulabgänger die Wahl zwischen zahlreichen weiteren Ausbildungs- und Studiengängen aus Wirtschaft und IT, beispielsweise einer Ausbildung zum Bürokaufmann oder zur Fachinformatikerin.

Bewerbungsstart für 2013
Ob man sich für eine Ausbildung oder einen Dualen Studiengang aus dem Bereich Handel, IT oder Logistik entscheidet, das Lernen bei dm ist immer abwechslungsreich. Bereits jetzt nimmt dm Bewerbungen für den Ausbildungsstart 2013 entgegen. dm-drogerie markt bietet Ausbildungsberufe und Studiengänge aus den Bereichen Handel, Logistik und IT – eine Menge Zukunftschancen für Berufseinsteiger. Der erste Schritt zur Kontaktaufnahme mit dem Unternehmen ist die Bewerbung. Worauf muss man dabei achten? Was setzt das Unternehmen voraus? Und was passiert danach? Worauf es ankommt erklärt Mike Metzger, Bereichsverantwortlicher Aus- und Weiterbildung bei dm.

Warum zu dm?
Laut der aktuellen Umfrage des Marktforschungsinstituts trendence gilt dm bei Jugendlichen als Top-Ausbilder: In der Gesamtbetrachtung erreichte dm unter den Lebensmitteleinzelhändlern die beste Platzierung. Außerdem gehört dm im trendence-Schüler-Ranking zu den Unternehmen mit dem höchsten Zuwachs an Beliebtheit. Bei der ersten nationalen Mitarbeiterbefragung, die dm 2012 durchführte, sagten 97 Prozent der Mitarbeiter: „Ich arbeite gerne bei dm.“

Jetzt informieren und bewerben
Für den Ausbildungsstart 2013 schafft dm 1.500 neue Ausbildungsplätze. Weitere Informationen und eine Möglichkeit zur Online-Bewerbung gibt es unter www.dm.de/erlebnis-ausbildung

Bewerben bei dm leicht gemacht
Interview mit Mike Metzger, Bereichsverantwortlicher Aus- und Weiterbildung bei dm-drogerie markt


Foto: dm-drogerie marktazubi: Auf was achten Sie bei einer Bewerbung als erstes?
Mike Metzger: „Die Bewerbung ist die Visitenkarte des Bewerbers. Wir achten auf ein ansprechendes Anschreiben, das sich konkret auf dm sowie den gewünschten Ausbildungsberuf bezieht. Darin sollte der Bewerber auch darlegen, weshalb er sich für uns entschieden hat. Auch ein lückenloser Lebenslauf und die dazugehörigen Zeugnisse und Bescheinigungen sind wichtige Bestandteile. Außerdem fallen Zertifikate von Projektarbeiten oder außerschulischen Aktivitäten positiv auf, da sie die Eigeninitiative und das Engagement des Bewerbers unterstreichen.“

azubi: Wie läuft das Auswahlverfahren bei dm-drogerie markt ab?
Metzger: „Anhand der Bewerbungsunterlagen treffen wir eine Vorauswahl. Im Anschluss laden wir die Bewerber zu Gruppengesprächen ein. Dabei können wir die Bewerber kennenlernen und auch sie haben die Möglichkeit, sich über den Beruf und die Ausbildung bei dm eingehender zu informieren und Fragen zu stellen. Nach einem erfolgreichen Gespräch können die Bewerber im Rahmen von sogenannten Schnuppertagen entdecken, was die Ausbildung bei dm auszeichnet, sich mit Kollegen über deren Erfahrungen austauschen und die Arbeitsaufgaben im Unternehmen kennenlernen. So findet der Einzelne heraus, ob ihm der Beruf tatsächlich zusagt und auch die Kollegen vor Ort können sich ein Bild des Bewerbers machen. Ist der Bewerber dann nach wie vor von dm begeistert und haben auch wir unseren positiven ersten Eindruck bestätigt, kann die Ausbildung beginnen.“

azubi: Wie können sich Schulabgänger optimal auf ihr Bewerbungsgespräch vorbereiten?
Metzger: „Wer sich bewirbt, sollte sich möglichst umfassend über das Unternehmen und den Ausbildungsberuf informieren, beispielsweise über das Internet. Am besten wäre es, noch vor der Bewerbung ein Praktikum bei dm zu machen und sich ein genaueres Bild zu verschaffen. Falls das nicht möglich ist, kann man beispielsweise einen dm-Markt besuchen und dort mit Mitarbeitern und Lehrlingen ins Gespräch kommen. Sie können am besten von ihrer Ausbildung berichten. Die Gruppengespräche kann man im Vorfeld auch mit den Eltern und Lehrern üben. Vor dem Bewerbungsgespräch sollte man sich außerdem einige Punkte überlegen, die man interessant findet und bei welchen man vielleicht noch einmal nachfragen möchte.“

azubi: Wie kann ein Bewerber Pluspunkte sammeln?
Metzger: „Der Bewerber sollte sich über die Bewerbungsunterlagen sowie im Gespräch positiv präsentieren können und dabei Neugier und Begeisterungsfähigkeit zeigen. Interessant ist für uns zudem, ob und welche Praktika der Bewerber bereits gemacht hat. Soziales Engagement fällt ebenfalls positiv auf, das trägt mit zum Gesamtbild bei. Unsere Mitarbeiter sollten Freude daran haben, Kunden weiterzuhelfen. Darüber hinaus sollte der Bewerber Interesse daran zeigen, die Arbeitsgemeinschaft dm gemeinsam mit seinen Kollegen zu gestalten.“

azubi: Was müssen Bewerber auf jeden Fall beachten?
Metzger: „Wenn man sich bei seinem potenziellen Arbeitgeber persönlich vorstellt, sollte man sich so geben, wie man ist. Also: Offen und ehrlich sein und sich nicht scheuen, Fragen zu stellen. Wer neugierig, teamfähig, hilfsbereit und kreativ ist und Eigeninitiative sowie die Bereitschaft zum selbstständigen Lernen hat, schafft die beste Grundlage für eine gute Zusammenarbeit.“

Auf einen Blick: der Drogist

Foto: dm-drogerie marktSchönheit, Gesundheit, Wellness und Foto – mit diesen Themenbereichen beschäftigen sich Drogisten. Der Beruf vereint fundierte Fachkenntnisse über die Produkte, ihre Inhaltsstoffe und deren Wirkung mit dem Wissen einer Kauffrau oder eines Kaufmanns im Einzelhandel. Durch diese Vielfältigkeit haben Berufseinsteiger beste Chancen für die Zukunft.

Voraussetzungen
Eine händlerische Ader und Organisationsgeschick ist für den Drogistenberuf genauso wichtig wie das Interesse an Biologie, Chemie, Wellness- und Gesundheitsthemen.
Mit einem guten Realschulabschulss, der allgemeinen oder fachgebundenen Hochschulreife, mindestens jedoch einem sehr guten Hauptschulabschluss erfüllen Bewerber die schulischen Voraussetzungen für eine Drogistenausbildung.

Ausbildungsinhalte
Die Ausbildungsinhalte eines Drogisten oder einer Drogistin orientieren sich am Sortiment des Drogeriemarkts: Während der Ausbildung betreuen Drogistenlehrlinge verschiedene Sortimentsbereiche im Markt, beispielsweise Pharma oder Kosmetik, und setzen sich mit den Produkten auseinander. Außerdem lernen sie, Verkaufsgespräche zu führen, Kunden zu beraten sowie alle Tätigkeiten rund um die Lieferung, Lagerung und Präsentation der Ware. In der Berufsschule ergänzen die Lehrlinge mit den Themen Betriebsorganisation, Beratung und Verkauf, Warenwirtschaft und Buchführung ihr kaufmännisches Wissen. Zudem beschäftigen sie sich mit Fächern, die sich am Warensortiment eines Drogeriemarktes orientieren: Haar-, Haut- und Körperpflege, Gesundheitslehre und mehr.

Ausbildungsdauer
Drei Jahre, für Abiturienten ist eine Verkürzung möglich.

Vergütung
Abhängig vom Bundesland, in der die Ausbildung stattfindet.

dm-drogerie markt
GmbH + Co. KG
Carl-Metz-Straße 1
76185 Karlsruhe

Telefon: 0800–3 65 86 33
E-Mail: ServiceCenter@dm.de

Foto: dm-drogerie markt

 

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