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Revolution ist Teamarbeit: Ausbildung bei der adidas AG

Als Adolf Dassler 1920 begann, aus dem wenigen damals verfügbaren Material seine ersten Sportschuhe zu fertigen, ahnte er wohl noch nicht, dass er einmal ein weltumspannendes Unternehmen für Sportbekleidung aufbauen würde. Zwar feierte er schnell Erfolge – seine Schuhe kamen bereits 1928 bei den Olympischen Spielen zum Einsatz, doch der Durchbruch gelang erst Jahre später. 1949 gründete er die heutige adidas AG, deren Name sich aus seinem Spitznamen „Adi“ und den ersten drei Buchstaben seines Nachnamens zusammensetzt. Durch die legendären Schraubstollen-Fußballschuhe, mit denen die deutsche Mannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 siegte, gelangte adidas zu weltweiter Bekanntheit. Inzwischen ist die Marke ein Mythos und begeistert Profi- und Amateursportler rund um den Globus.

Die Internationalität der adidas AG zeigt sich schon am Stammsitz im fränkischen Herzogenaurach deutlich: Menschen aus 75 Nationen arbeiten hier. Damit sich alle gut miteinander verständigen können, ist Englisch die Unternehmenssprache. Wer sich auf der Website der adidas AG über Ausbildungsmöglichkeiten informieren möchte, trifft deshalb auf Berufsbezeichnungen wie Industrial Management Assistant (Industriekauffrau/-kaufmann), Retail Management Assistant (Kauffrau/Kaufmann im Einzelhandel), Sales Associate (Verkäufer/in), IT Specialist in System Integration (Fachinformatiker/in für Systemintegration), Warehouse Logistics Specialist (Fachkraft für Lagerlogistik) oder Shoemaker (Schuhfertiger/in).

Darüber hinaus bietet adidas das Duale Studium in Kooperation mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in den Studiengängen B.A. in International Business, B.A. in Industry (läuft aus), B.A. in Management in Commerce (Handel), B.A. in Sports Management und B.Sc. in Business Information Systems (Wirtschaftsinformatik) an.

Einzelhandelskaufleute
Katharina Novak (20), auszubildende Kauffrau im Einzelhandel. Foto: Mario ZgollKatharina Novak ist auszubildende Kauffrau im Einzelhandel im adidas Factory Outlet in Herzogenaurach. Die 20-Jährige liebt den direkten Umgang mit den Kunden. „Mich begeistern die Produkte und Technologien“, sagt sie. „Im Outlet sind wir praktisch das Aushängeschild von adidas.“ Die Produkte seien faszinierend und die Beratung bereite ihr viel Freude. Mit-Azubi Jan Allerdissen, 20 Jahre alt und im zweiten Ausbildungsjahr, stimmt zu: „19 unterschiedliche Technologien innerhalb eines Schuhs können schon begeistern.“

Mit adidas aufgewachsen
Für sie sei schon immer klar gewesen, dass sie hier mal arbeiten wolle, erklärt Katharina. Sie ist in Herzogenaurach groß geworden, „quasi mit adidas aufgewachsen“. Ihre erste direkte Erfahrung mit dem Unternehmen war ein Praktikum in der achten Klasse. „Das war vorwiegend im Büro bei den Fachinformatikern, aber einen Tag lang waren wir auch im Outlet. Ein damaliger Azubi hat uns die Tätigkeiten dort erklärt und da war für mich klar, dass ich auf jeden Fall auch dahin will.“

Die Einsatzgebiete von Jan und Katharina sind vielfältig. „Im regelmäßigen Rotationsrhythmus von drei Monaten wechseln wir die Abteilungen“, erklärt Jan. Im ersten Lehrjahr liege der Schwerpunkt auf dem Verkauf, im zweiten Ausbildungsjahr gehe es vermehrt um Hintergrundtätigkeiten wie Warenbeschaffung, Lagerhaltung und so weiter. „Das dritte Jahr ist dann wieder stärker auf die Verkaufsfläche ausgerichtet.“

One-Minute-Meeting
Jan Allerdissen (20), angehender Kaufmann im Einzelhandel. Foto: Mario ZgollDer Tag beginnt für die Einzelhandelskaufleute mit dem obligatorischen „One-Minute-Meeting“. „Arbeitsbeginn bei uns ist entweder um 9 Uhr oder um 11 Uhr, weil wir in zwei Schichten arbeiten“, erklärt Katharina. Man treffe sich jeweils 15 Minuten vor Schichtbeginn, bespreche den Umsatz des Vortages und die Umsatzvorgabe für den neuen Tag. „Wenn es am Vortag gut lief, ist das natürlich sehr motivierend, denn das ist auch unser Verdienst“, sagt die auszubildende Einzelhandelskauffrau. Ebenfalls gehe es im Meeting aber auch darum, was für Aktionen gerade anstehen. „Welche Artikel oder Produktgruppen gerade im Angebot sind, wo umdekoriert werden muss oder um andere Sachen, die an dem jeweiligen Tag anfallen“, schildert Katharina. Häufig werden Aktionen schon am Vorabend vorbereitet, damit morgens alles fertig ist, wenn die ersten Kunden kommen.

Fit durch Schulungen
Der Tag der Einzelhandelskaufleute spielt sich vorwiegend auf der Verkaufsfläche ab, beschreibt Jan. „Es sei denn, es gibt Schulungen – und davon bekommen wir einige“, sagt er. Vor allem was Produktschulungen angehe, werde sehr viel angeboten. „Man muss ja fit sein.“ Aber auch Kommunikationsschulungen oder Verkaufsgesprächstrainings stünden auf dem Programm. Damit die Azubis während ihrer Ausbildung gut betreut sind, gibt es sogenannte Paten. „Den Auszubildenden steht jeweils ein Pate aus einem höheren Lehrjahr zur Seite“, erklärt Ausbildungsleiterin Nina André. Außerdem gebe es bei den Industriekaufleuten einen Azubi-Coach. „Das ist ein Kollege in jeder Abteilung, der für die Ausbildung der Azubis verantwortlich ist und als erster Ansprechpartner fungiert.“ Für jeden Ausbildungsgang gebe es zudem einen Fachausbilder.

Industriekaufleute
Simone Kötzner (17) lernt den Beruf der Industriekauffrau. Foto: Mario ZgollSimone Kötzner ist 17 Jahre alt und im zweiten Ausbildungsjahr zur Industriekauffrau. Die begeisterte Fußballerin hatte sich in der Realschulzeit für den kaufmännischen Zweig entschieden und dabei ihr Interesse am Fach Betriebswirtschaft/Rechnungswesen entdeckt. „Das hat mir total viel Spaß gemacht, deshalb wollte ich unbedingt Industriekauffrau werden“, erklärt sie. Verschiedene Praktika gaben ihr erste Einblicke in den Beruf. Auf der Suche nach Ausbildungsunternehmen sei sie auf adidas aufmerksam geworden und habe sich beworben. Schon der erste Eindruck habe sie überzeugt: „Ich kam an und habe sofort gemerkt, dass hier eine ganz andere Atmosphäre herrscht. Schon alleine der Campus, die vielen jungen und sportbegeisterten Leute und das Du, das mir im Assessment Center gleich angeboten wurde.“

Assessment Center
Das Assessment Center durchlaufen bei adidas alle Ausbildungsbewerber, die im Telefoninterview erfolgreich waren. Dem wiederum geht die schriftliche Bewerbung, online oder per Post voraus. „Der Aufbau des Assessment Centers ist für alle gleich, kann sich aber in den Aufgaben unterscheiden“, erklärt Nina André. Speziell bei den Einzelhandelskaufleuten und den Schuhfertigern sei im Nachgang auch ein Probearbeitstag wichtig.

Product Testing
Sie sei sehr sport- und modebegeistert, sagt Simone. Mit ihrer Erfahrung aus dem Fußball zum Beispiel könne sie sich in der Produktentwicklung einbringen. „Ich weiß, wie ein Schuh zu funktionieren hat, das hilft auch beim Product Testing“, führt sie aus. Das geschehe nämlich nicht nur an Maschinen und Geräten, sondern auch an Testpersonen. „Wir wollen sehen, ob der Schuh hält was er verspricht“, erklärt Simone.

Public Relations Market Central
Am besten habe ihr bisher die Presseabteilung gefallen. „Public Relations Market Central“ genauer gesagt, was das Gebiet Deutschland, Österreich und Schweiz beschreibt. Simone beantwortet hier unter anderem Journalisten-Anfragen. „Oft sind die ganz schön kurzfristig“, sagt sie und gerade das mache es abwechslungsreich und spannend. Ihre bisher größte Herausforderung sei das kurzfristige Organisieren eines Fußballspiels für Journalisten gewesen. „Das war eine spontane Idee und wir hatten zwei Stunden Zeit, eine Spielstätte und für jeden Journalisten ein Outfit zu besorgen“, erklärt sie. „Die Kleidergrößen mussten wir erst mal in Erfahrung bringen, also jeden anrufen. Wir dachten, das ist in der Zeit alles gar nicht möglich, aber am Ende hatten wir tatsächlich die Soccer Halle in Erlangen gemietet und alle Teilnehmer ausgestattet.“

Produktentwicklung
Als ihre bisherige Lieblingsabteilung nennt Paniz Rajabi die Produktentwicklung. Die flippige 20-Jährige ist im ersten Ausbildungsjahr zur Industriekauffrau. „Das ganze Kreative und diese Abwechslung hat mir unheimlich gut gefallen“, sagt sie. Mit vielen unterschiedlichen Menschen habe man zu tun, bespreche mit Marketing und Design die Styles und gehe auf Stoff und Mustersuche. „Und alles fand auf Englisch statt, das hat mir besonders viel Spaß gemacht“, sagt Paniz.

Englisch ist Auswahlkriterium
„Wir sind international aufgestellt und deshalb sind uns gute Englischkenntnisse bei allen Bewerbern sehr wichtig“, sagt Laura Ruprecht, die bei adidas für das Duale Studium zuständig ist. „Es kommt natürlich auch auf den Studiengang bzw. den Ausbildungsberuf an“, ergänzt sie. Wenn man zum Beispiel International Business studiert und die Vorlesungen auch auf Englisch abgehalten werden, seien die Sprachkenntnisse bei der Auswahl von besonderer Bedeutung. Um die Englischkenntnisse der Auszubildenden auszubauen, bietet adidas spezielle Kurse an. „Es geht dabei um eine Spezialisierung“, erklärt Jan. „In der Schule lernt man die Grundkenntnisse, aber nicht, was zum Beispiel Fußballstollen auf Englisch heißt. Jetzt wissen wir, dass das Studs sind.“

Verantwortung übernehmen
Toll findet Paniz, schon als Azubi bei adidas viel Verantwortung übernehmen zu dürfen. „Wir arbeiten projektbezogen. Du bist für Dein Projekt verantwortlich und präsentierst am Ende die Ergebnisse“, sagt sie. Auch Simone hat diese Erfahrung schon gemacht. „In meiner ersten Abteilung, der Personalabteilung, habe ich in Eigenregie eine Fotowand mit allen Azubis und Dualen Studenten erstellt. Das Projekt hatte ich über drei Monate, die Zeit konnte ich mir selbst einteilen“, erklärt sie. An der Zielerreichung gearbeitet habe sie immer, wenn es das Tagesgeschäft zugelassen habe.

Beurteilungsgespräch
Laura Ruprecht (links) betreut die Dualen Studenten bei adidas, Nina André ist für die Auszubildenden zuständig. Foto: adidasIhre Abteilung wechseln die Azubis bei adidas alle drei Monate – und dann gibt es immer ein Beurteilungsgespräch. So wird den Azubis regelmäßig gespiegelt, wo sie gerade stehen, wo sie besser werden müssen und wo sie ihre Stärken haben. „Für die Qualität der Ausbildung ist das elementar“, sagt Nina André.

IT-Berufe
In der IT von adidas werden Christopher Schmitt und Kai Drosen gerade fit für den Beruf gemacht. Christopher ist auszubildender Fachinformatiker für Systemintegration, Kai durchläuft ein Duales Wirtschaftsinformatik-Studium. „IT und Sport, das ist eine gute Mischung“, sagt Kai. Christopher hatte sich schon frühzeitig für den Beruf interessiert und sich über verschiedene Ausbildungsunternehmen informiert. „Kurz vor dem Ende der Bewerbungsfrist habe ich eine Anzeige von adidas gesehen, in der die Ausbildung zum Fachinformatiker angeboten wurde.“ Rasch habe er seine Bewerbung fertig gemacht und Erfolg gehabt.

Alles kommt fröhlich rüber
Auch anderweitig hätte er sich beworben, erklärt Christopher. Bei drei Unternehmen sei er zum Vorstellungsgespräch eingeladen worden, allein adidas habe ihn aber sofort überzeugt: „Das kam alles so fröhlich rüber. Es ist einfach sehr persönlich hier und die Atmosphäre passt“, sagt er.

Dem kann Kai sich nur anschließen. Er hatte sich bei der Berufsberatung für ein Duales Studium begeistern lassen und war auf der Website der Dualen Hochschule Baden-Württemberg auf adidas aufmerksam geworden. Auch andere Unternehmen seien dort als Studienanbieter aufgelistet gewesen, aber die hätten ihn nicht interessiert. „Ich habe mir die Liste der Dualen Partner angeschaut und mir gedacht, ich bin sportbegeistert und will Wirtschaftsinformatik studieren, also probiere ich es bei adidas.“ Wenn es nicht geklappt hätte, hätte er „normal“ studiert. „Ich wollte nicht um jeden Preis in irgendein Unternehmen. Ich dachte mir: Wenn, dann richtig.“ Schon von seinem ersten Besuch in Herzogenaurach war er schwer beeindruckt.

Fachinformatiker für Systemintegration
Studiert Wirtschaftsinformatik: Kai Drosen (22). Foto: Mario ZgollAls Fachinformatiker für Systemintegration erfährt Christopher viel Abwechslung. „Wir durchlaufen ganz unterschiedliche Abteilungen, wie zum Beispiel den Mac-Support. Der betreut die ganzen Designer, die Apple benutzen.“ Momentan ist Christopher im „Data Center“, wo große Server laufen und alle adidas-internen Daten gesichert und verwaltet werden. Auch die Websites werden hier gehostet. „Zu meinen täglichen Aufgaben dort gehören das Einbauen neuer Server, Installation und Administration“, erklärt Christopher. Systemintegration pur.

Besonders gut gefällt ihm, dass er sich seine Arbeit selbst einteilen kann. „Es gibt Projekte und zu erledigende Aufgaben. Wann man was macht, kann man selber entscheiden“, sagt Christopher. Sein Arbeitstag beginnt in der Regel um 8 und endet um 17 Uhr. „Man kann aber auch später kommen und später aufhören oder früher kommen und früher gehen“, erklärt er. Bei adidas genießt jeder flexible Vertrauensarbeitszeit.

Sportmöglichkeiten
Vertrauensarbeitszeit biete sich auch an, weil man auf dem adidas-Campus viele Sportmöglichkeiten habe, die man vor oder nach der Arbeit oder in den Pausen nutzen könne, erklärt Kai Drosen. Es gibt sogar ein eigenes Company-Sports-Programmheft, wo alle angebotenen Kurse aufgelistet sind, die mehr oder weniger den ganzen Tag über ablaufen. Kai nutzt das Angebot vor oder nach der Arbeit. „Entweder morgens oder abends steht Sport an“, sagt der 22-Jährige.

Wirtschaftsinformatik in Theorie und Praxis
Im dreimonatigen Turnus wechseln sich für den Wirtschaftsinformatiker die Theorie- und Praxisphasen ab. In den Praxisblöcken hat er zum einen Projekte, an denen er arbeitet, zum anderen aber auch das reguläre Tagesgeschäft, das es abzuwickeln gilt.

Christopher Schmitt lernt den Beruf des Fachinformatikers für Systemintegration. Foto: Mario ZgollNicht alle Abteilungen, die Kai durchläuft, haben auf den ersten Blick mit IT zu tun. „Zuletzt war ich zum Beispiel in der Produktinnovation. Anforderung war, eine Projektmanagement- und Kommunikationsplattform zu entwerfen, damit einerseits alle Informationen gebündelt sind, andererseits jede Abteilung ihren eigenen Kommunikationsbereich hat.“ Und da es hier um Forschung und Entwicklung geht, musste ein besonderes Augenmerk auf den Datenschutz gelegt werden. „Meine Aufgabe war es, das Projekt zu koordinieren und voranzutreiben“, erklärt Kai.

adidas von Anfang an priorisiert
Ebenfalls ein Duales Studium durchläuft Philipp Lunemann. Bachelor of Arts in Industry nennt sich der Abschluss, den der 22-Jährige anpeilt. Bei verschiedenen Unternehmen habe er sich einst beworben, adidas aber von Anfang an priorisiert. „Schon dadurch, dass ich leidenschaftlich gerne Sport treibe und Fußball spiele und schon immer Fußballschuhe von adidas getragen habe“, blickt er zurück.

Froh, das gemacht zu haben
So richtig habe er nach der zwölften Klasse noch nicht gewusst, was er mit seinem Abi anfangen wolle, gesteht Philipp. Eine Freundin seiner Mutter habe ihn auf adidas gebracht. „Sie arbeitet hier und hat unheimlich von dem Unternehmen geschwärmt“, sagt Philipp. Beworben hatte er sich übrigens zunächst für eine Ausbildung. Das Duale Studium habe ihm adidas dann angeboten. „Ich bin mehr als froh, dass ich das gemacht habe“, sagt er.

Am besten dort, wo das Herzblut steckt
Ebenfalls Dualer Student: Philipp Lunemann (22), Bachelor of Arts in Industry. Foto: Mario ZgollPhilipp genießt es sehr, während seines Studiums in so viele Bereiche bei adidas reinschnuppern zu können. „So kann man sich einen guten Überblick verschaffen, wo man später gerne arbeiten möchte, lernt frühzeitig die Leute kennen und bildet Netzwerke“, sagt er. Während des Studiums bietet ihm adidas die Möglichkeit, sich zu spezialisieren. Laura Ruprecht: „Die ersten vier Praxisphasen orientieren sich eng am Studienplan. Danach spielen wir den Ball zu den Studenten über und sagen, ab jetzt dürft ihr entscheiden, in welchen Bereich ihr möchtet. Ob das eher Finance ist oder Personal oder Marketing. Und in dem von ihnen favorisierten Bereich schreiben sie dann auch meistens ihre Bachelor-Arbeit.“ Ziel sei es, sie nach dem Studium in diesem Bereich zu beschäftigen. „Wir sind der Meinung, dass die Studenten da am besten sind, wo auch ihr Herzblut steckt“, erklärt sie.

Bachelor of Arts – Management in Commerce
Ihre ersten Schritte bei adidas hatte Vanessa West im Bereich Merchandising für Running, Tennis und Outdoor gemacht. „Ich kam in diese Abteilung und habe plötzlich ganz andere Seiten an mir kennengelernt“, sagt sie. „Auf einmal wollte ich mehr Tennis spielen und mehr Outdoor-Aktivitäten betreiben.“ Das sei symptomatisch für das Duale Studium bei adidas. Bachelor of Arts – Management in Commerce ist der von ihr angestrebte Abschluss. „Während der drei Jahre erlebt man immer wieder Überraschungen und entdeckt neue Stärken an sich“, sagt Vanessa.

Räumlich flexibel
„Für das Duale Studium muss man der richtige Typ sein“, sagt sie auch. Ihr persönlich gefalle es sehr, immer wieder neue Menschen und Orte kennenzulernen. Im Dreimonatstakt wechselt sie zwischen zwei Wohnsitzen, Stuttgart und Herzogenaurach, was der 21-Jährigen nichts ausmacht. Auch sonst sei sie flexibel. Weil sie Management in Commerce studiere, habe sie auch eine Praxisphase im adidas Store in Berlin verbracht und nehme zudem Möglichkeiten zu Auslandsaufenthalten gerne wahr.

Im Ausland Erfahrung sammeln
Vanessa West (21) absolviert ein Duales Studium in Management in Commerce. Foto: Mario Zgoll„Ich komme gerade aus Sevilla zurück“, erzählt Vanessa. Dort habe sie eine Zeit lang studiert. „Man kann über die Uni ins Ausland und über den Arbeitgeber“, erklärt sie. Auch Kai steht ein Auslandsaufenthalt bevor: „Vermutlich werde ich Mitte August mit der Firma nach Athen gehen.“ Als Schnittstelle zwischen Herzogenaurach, Athen und Italien werde er drei Monate lang ein IT-Projekt begleiten. Für Philipp steht demnächst eine Praxisphase in UK an. Hier wird er sich Aufgaben im Marketingbereich widmen, unter anderem für die bevorstehende Rugby-Saison.

Kein Dresscode, sondern Stars
Von ihrem Arbeitgeber ist Vanessa begeistert. Schon, dass es keinen Kleidungskodex gibt, sondern jeder einfach in seinem Lieblingsoutfit ins Büro kommen kann, findet sie super. Und dass der Altersdurchschnitt relativ niedrig ist: 36 in Herzogenaurach, weltweit sogar bei 31 Jahren. „Und natürlich der Campus“, sagt Vanessa. Auch die Internationalität sei wichtig und zeichne das Unternehmen aus, fügt Kai hinzu. Ebenso treffe man hier immer wieder auf Sport-Stars, die sich den Mitarbeitern für Autogramme oder auch mal ein Fußball-Match zur Verfügung stellen. Bei so viel Beachtung ist die Identifikation mit den Produkten natürlich hoch. In diesem Zusammenhang ergänzt Philipp einen weiteren, ganz entscheidenden Vorteil: „Als Mitarbeiter können wir in den adidas Stores vergünstigt einkaufen.“

adidas AG
Group Human Resources
Future Talent Programs

World of Sports
Adi-Dassler-Strasse 1
91074 Herzogenaurach

ausbildung@adidas-Group.com
dualesstudium@adidas-Group.com

Fotos: Mario Zgoll
5. Foto von oben: adidas

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