Berufsbilder


Merck bietet praxisorientierten „Start in die Ausbildung“ an

Wer einen AusbilZwei Auszubildene des Darmstädter Pharmaunternehmen Merck. Foto: nhdungsplatz ergattert hat, der kann sich erst einmal glücklich schätzen. Doch nicht immer ist die Freude von langer Dauer. Immerhin werden in Deutschland rund 25 Prozent aller Ausbildungen wieder abgebrochen. Die Gründe sind vielfältig. Mal sind es die Berufsschule oder der Ausbilder, mit der der Berufsanfänger nicht zu recht kommt, mal ist es einfach nur die falsche Wahl. Die Darmstädter Merck KGaA hat da vorgebaut und bietet ein Modell an, bei dem man herausfinden kann, welcher Job wirklich der Richtige ist. Das Projekt nennt sich bescheiden „Start in die Ausbildung“. Hinter dieser Bezeichnung verbirgt sich eine elfmonatiges Praktikum, innerhalb derer man sowohl Bereiche innerhalb des Unternehmens als auch Ausbildungsoptionen außerhalb kennen lernen kann.

Alles beginnt mit einer Orientierungsphase. Diese dient dazu, die Kenntnisse der künftigen Auszubildenden in den Fächern Mathematik, Deutsch und Arbeitslehre fest zu stellen, um diese dann im Laufe des Praktikums auf einen gleichen Stand bringen zu können. Dies geschieht einmal pro Woche im Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft.

Grundkurse in Chemie und Metall
Dann geht es nach einer Kennenlernwoche, in der man sich untereinander und mit den Betreuern vertraut macht, in die Praxis. Grundkurse in Chemie und Metall bilden die erste Grundlage für organisatorische und handwerkliche Aufgaben, in denen sich die Test-Azubis ausprobieren können. In den unterschiedlichsten Bereichen des Werkes wie aber auch bei Werkvertragsfirmen des Unternehmens kommen die Berufsstarter dann zum Einsatz, so zum Beispiel in der Abfüllung, den technischen Werkstätten oder im Logistikbereich, aber auch in externen KFZ-Werkstätten oder Malerbetrieben. Auf diese Art merkt jeder der Teilnehmer schnell, ob er sich in diesem Bereich der Arbeitswelt gemäß seiner Neigungen und persönlichen Vorstellungen wohlfühlen kann. Entlohnt wird das Ganze selbstverständlich auch; 450 Euro bringt die Schnupper-Ausbildung monatlich ein.

Noten nicht im Vordergrund
Das Besondere an diesem „Start in die Ausbildung“ ist, dass es bei der Bewerbung nicht auf die Noten ankommt, die im Zeugnis stehen, sondern auf die persönliche Motivation und das Interesse eine Berufsausbildung beginnen zu wollen. Dies hat mit der Philosophie von Merck zu tun, denn für das Unternehmen spielen Werte wie Mut, Leistung, Motivation, Vertrauen und persönliche Wertschätzung eine große Rolle.

Interesse mitbringen
Die Grundlagen, die man für eine solche Schnupper-Ausbildung mitbringen sollte, sind einfach: einen Haupt- oder Realschulabschluss und grundsätzliches Interesse an Mathematik, Technik oder Naturwissenschaften sowie handwerkliches Geschick. Wer dies für sich ausprobieren möchte, der kann sich online unter come2merck.de bewerben oder sich telefonisch unter der Nummer (06151) 723338 informieren lassen.

Foto: nh

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