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Mitglied der „Coca-Cola Familie“

Ausbildung beim größten Getränkehersteller Deutschlands
Das Image der Marke wird durch besonders emotionale Aktionen für den Verbraucher vermittelt. Fotos: Coca-Cola Erfrischungsgetränke AGEin Werbespot. Eingeblendet wird eine Empfangsdame, die zunehmend genervt dabei zusieht, wie sich der Warteraum füllt. Und zwar mit Frauen, die alle das Gleiche vorgeben: „Ich habe einen Termin – um halb eins.“ Dann die Auflösung für den Zuschauer: Zur genannten Zeit wird vor dem Fenster ein Bauarbeiter mit nacktem, durchtrainiertem Oberkörper auf einer Plattform emporgehoben. Er setzt an und trinkt – aus einer Dose Coca-Cola light. Die Damen schmachten, ob mehr wegen des Mannes oder des Getränks bleibt unklar. Zweifelsfrei ist die Assoziation: pure Lebensfreude. Der Clip ist von 1998, die Devise des Getränkeherstellers Coca-Cola gilt immer noch, seit nunmehr über 125 Jahren. Wie aber verhält es sich mit dem Lebensgefühl im Unternehmen selbst? Über die Ausbildungsmöglichkeiten junger Menschen, familiäre Zustände und mitdenkende Mitarbeiter bei der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG.

Es sind beeindruckende Zahlen: Coca-Cola ist nach Apple und Google die wertvollste Marke der Welt, die Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG (CCE AG) mit Hauptsitz in Berlin wiederum das größte Getränkeunternehmen in Deutschland. Allein im Jahr 2012 hat die CCE AG 3,7 Milliarden Liter alkoholfreie Getränke verkauft. Dazu zählen neben dem Hauptprodukt Coca-Cola auch viele weitere Erfrischungsgetränke bis hin zu Mineralwasser, Tee- und Kaffee-Drinks. Teil dieses Erfolgs zu sein, macht einen großen Reiz aus. „Es ist natürlich ein schönes Gefühl, für das größte Getränkeunternehmen Deutschlands und eine derart tolle Marke zu arbeiten“, freut sich Dennis Leonhardt. Er befindet sich im zweiten Ausbildungsjahr zum Industriekaufmann mit dem Schwerpunkt Verkauf. Und seine hohe Erwartungshaltung wurde nicht enttäuscht. „Ich bin Teil eines großen Teams aus Kollegen, die mich herzlich aufgenommen haben“, erzählt der 22-Jährige. Mitglied der „Coca-Cola Familie“ sein, heißt das im Unternehmen.

Coca Cola sind die Menschen
Egal welche Flasche – das Etikett darf nicht fehlen. Fotos: Coca-Cola Erfrischungsgetränke AGWas macht die Faszination von Coca-Cola aus? Was hat gerade diesem Unternehmen und dieser Marke zu ihrem außergewöhnlichen Erfolg mit einer Präsenz in über 200 Ländern der Erde verholfen? Stellt man Jörg Blunder diese Frage, lässt bereits die Bezeichnung seiner Position die Antwort erahnen. Seit 2012 ist er bei der CCE AG als Direktor zuständig für „Organisational Culture und Capability“, also Unternehmenskultur und Fähigkeiten. Blunder nennt einerseits das einzigartige Geschmackserlebnis von Coca-Cola sowie die Vermittlung von Lebensfreude und Optimismus. Wichtiger noch sei jedoch der zweite Aspekt: „Was Coca-Cola ausmacht, sind nicht zuletzt die Menschen, die tagtäglich mit vollem Einsatz und jeder Menge Optimismus für unser Unternehmen arbeiten.“

Menschen wie Dennis Leonhardt. „Schon beim Bewerbungsverfahren wurde mir vermittelt, dass jeder Mitarbeiter im Unternehmen wichtig ist. Das hat mich überzeugt“, erzählt der angehende Industriekaufmann rückblickend. Trotz der insgesamt über 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Deutschland schaffe es Coca-Cola, eine familiäre Atmosphäre zu verbreiten, egal in welcher Abteilung er sich befinde.

Einblicke in alle Bereiche
„Ich sehe meine Zukunft bei Coca-Cola“, sagt der angehende Industriekaufmann Dennis Leonhardt. Fotos: Coca-Cola Erfrischungsgetränke AGViele Mitarbeiter hat Dennis Leonhardt während seiner Ausbildung bereits kennengelernt und diverse Abteilungen durchlaufen. So erhält er nicht nur Einblicke in die Unternehmenskultur, sondern auch in nahezu alle kaufmännischen Bereiche der CCE AG. Sogar andere Standorte hat er schon besucht. „Wenn wir bestimmte Ausbildungsinhalte nicht abdecken können, haben unsere Auszubildenden die Möglichkeit, bei externen Bildungspartnern diese Bausteine zu erhalten“, erläutert Personalreferentin Christiane Fritsch-Engels. Heute arbeitet Dennis Leonhardt im Human Resources Business Center in der Berliner Niederlassung der CCE AG. Je nachdem, wo er sonst eingebunden wird, fallen ihm unterschiedliche Aufgaben zu. Der angehende Industriekaufmann erfasst Speditionstouren und rechnet sie ab, holt Angebote ein, setzt Bestellanforderungen im Zentraleinkauf um und nimmt Getränkebestellungen im Kundenservicecenter auf. „Aber das sind nur einige Aufgaben von vielen“, lacht er.

Neben insgesamt 13 kaufmännischen und technisch-gewerblichen Ausbildungen in 2014 bietet die CCEAG auch Duale Studiengänge an, die wissenschaftliches Studium und praxisorientierte Ausbildung miteinander verbinden. Dabei kooperiert das Unternehmen mit Hochschulen, unter anderem der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin sowie der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart. Zur Auswahl stehen die Schwerpunkte Industrie, Logistik und Handel. Aenne Hoppe hat sich für Industrie mit der Spezialisierung auf Logistik sowie Personalmanagement und Organisation entschieden. „Davor hatte ich bereits eine Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau bei der CCE AG absolviert, wollte aber breiter aufgestellt sein und mich intensiver mit den Prozessen und Strukturen großer Industrieunternehmen auskennen“, sagt sie.

Praxisnähe mit dem Dualen Studium
Aenne Hoppe, Junior Personalreferentin der CCE AG im Verkaufsgebiet Ost. Fotos: Coca-Cola Erfrischungsgetränke AGMittlerweile hat sie das Duale Studium abgeschlossen und ist von Konzept und Umsetzung überzeugt: „Bei der CCE AG wechselt man alle drei Monate zwischen Hochschule und Betrieb“, erklärt die 26-Jährige. Nach einem Theoriesemester wurde sie entsprechend der Inhalte im jeweiligen Fachbereich in der Praxis eingesetzt, um eigenständig Projekte zu bearbeiten und darüber einen sogenannten Praxis-Transfer-Bericht zu schreiben. War das erste Theoriesemester beispielsweise auf den Schwerpunkt Material- und Produktionswirtschaft ausgelegt, war sie anschließend in der Logistik und Produktion tätig. Für Aenne Hoppe die optimale Ergänzung ihres theoretischen Wissens mit praktischer Erfahrung.

Unterschätzen sollten Bewerber ein Duales Studium allerdings nicht. „Was zum Teil zur Herausforderung für das Unternehmen und die Studierenden werden kann, sind Wechsel zwischen Präsenzphasen und Studienabschnitten“, gibt Christiane Fritsch-Engels zu bedenken. „Das ist für alle Beteiligten sehr anspruchsvoll.“ Dennoch lohnt sich der Aufwand, findet Aenne Hoppe. Ihr Beispiel zeigt warum: Sie hat ihr Duales Studium erfolgreich abgeschlossen und arbeitet derzeit als Junior Personalreferentin bei der CCE AG im Verkaufsgebiet Ost. „Durch das praxisnahe Studium war ich bereits bestens auf meine jetzigen Aufgaben vorbereitet“, erklärt sie. Heute unterstützt sie das gesamte Personalteam des Verkaufsgebiets Ost der CCE AG, organisiert Assessment Center und begleitet die Einführung des betrieblichen Gesundheitsmanagements an mehreren Standorten. „Außerdem“, lacht die 26-Jährige, „betreue ich jetzt die neuen Dualstudierenden in unserem Verkaufsgebiet.“

Innovation ist gefragt
Ausbilder und Auszubildende stehen in engem Austausch. Fotos: Coca-Cola Erfrischungsgetränke AGDas eigenverantwortliche Arbeiten gefällt ihr. Bei Coca-Cola sei eben Engagement gefragt. Auch Dennis Leonhardt kann das bestätigen: „Die Aufgaben, die ich während meiner Ausbildung übernehmen darf, inspirieren mich zu vielen eigenen Ideen, die ausdrücklich erwünscht sind.“ Darüber hinaus organisiert Coca-Cola Veranstaltungen wie den „Azubi Innovation Day“, an dem sich alle Auszubildenden des jeweils zweiten Lehrjahrs der CCE AG treffen, um gemeinsam aktuellen Fragestellungen nachzugehen und direkt mit dem Vorstand und anderen Führungskräften in Kontakt zu treten. „Mitarbeiter sollen angeregt werden, innovativ zu denken und Dinge selbstständig in Gang zu setzen“, betont Direktor Jörg Blunder. Denn wie bei jedem Unternehmen ist Innovation alles. So brauchte es auch bei Coca-Cola einen findigen Geist, um das neue Getränk zu erschaffen. Erfinder des Erfrischungsgetränks war der Arzt und Apotheker John S. Pemberton aus Atlanta in den USA. Im Jahr 1886 erfand er auf der Suche nach einem Mittel, das gegen Kopfschmerzen und Müdigkeit helfen sollte, einen Sirup, der mit Sodawasser gemixt ein erfrischendes Getränk ergab. Noch 1886, im Geburtsjahr des Erfrischungsgetränks, entwirft sein Partner Frank M. Robinson den exotisch klangvollen Namen Coca-Cola. Dazu kreierte er den schwungvollen Schriftzug in den Signalfarben Rot und Weiß.

Positiv in die Zukunft
Dass Coca-Cola seine Devise im Unternehmensalltag selbst umsetzt, scheint offensichtlich. Denn Dennis Leonhardt weiß bereits, was er nach seiner Ausbildung machen möchte – er will bleiben. „Ich sehe mich bei Coca-Cola“, sagt er mit Überzeugung. Er wolle dabei sein, das Unternehmen mit Ideen und persönlichem Einsatz tatkräftig voranzubringen. Seine Chancen stehen gut, immerhin werden Auszubildende nach erfolgreicher Beendigung ihrer Ausbildung für mindestens ein Jahr übernommen. Gehört man zu den besten 40 % der Auszubildenden in Deutschland, hat man sogar die Chance auf eine unbefristete Stelle. „Ich blicke sehr zuversichtlich in die Zukunft“, sagt Leonhardt und lächelt.

Kontakt
Coca-Cola
Erfrischungsgetränke AG
Stralauer Allee 4
10245 Berlin

Tel. 030 / 92 04–01
E-Mail: karriere@cceag.de
Internet:
www.cceag.de/jobs-karriere

Ca. 10.000 feste Mitarbeiter
Ca. 360 Auszubildende
(Stand 2012)

Die Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG bildet an ihren Standorten in Deutschland in 2014 zu folgenden Berufen aus:
Kaufmännische Berufe
Technische Ausbildungsberufe

– Industriekaufmann (m/w)
– Mechatroniker (m/w)
– Industriekaufmann Schwerpunkt Verkauf (m/w)
– Elektroniker (m/w) für Betriebstechnik
– Kaufmann (m/w) für Dialogmarketing
– Industriemechaniker (m/w)
– Fachkraft (m/w) für Lebensmitteltechnik
– Automatenfachmann (m/w)
– Maschinen- und Anlagenführer (m/w)
– Berufskraftfahrer (m/w)
– Fachkraft (m/w) für Lagerlogistik
– Fachlagerist (m/w)
– Verfahrensmechanike für Kunststofftechnik (m/w)

Fotos: Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG

 

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