Unternehmen


Grenzübergreifend mobil

Zwischen Deutschland und Frankreich ist Bewegung – auch in der Ausbildung: Mehr junge Auszubildende für einen Auslandsaufenthalt im Partnerland zu gewinnen, ist das Anliegen des „Deutsch-Französischen Tages der Mobilität von Auszubildenden in Europa“. Bei den Feierlichkeiten im Januar in Berlin erinnerte man an die Unterzeichnung des Élysée-Vertrages, mit dem vor 55 Jahren eine enge deutsch-französische Zusammenarbeit besiegelt wurde.Foto: Sebastien Gabriel on UnsplashInternationales Know-how und junge Fachkräfte
„Auslandsaufenthalte erweitern nicht nur den eigenen Horizont und das interkulturelle Verständnis, sondern sie sind auch ein wichtiges Instrument, um die duale Berufsbildung in Deutschland noch attraktiver zu gestalten. Internationales Know-how und mobile junge Fachkräfte sind ein großes Plus für unseren Standort. Deshalb ist es begrüßenswert, wenn möglichst viele kleine und mittlere Unternehmen ihren Auszubildenden während der Ausbildung einen Auslandsaufenthalt ermöglichen und das genauso selbstverständlich wird, wie ein Auslandssemester bei Studierenden“, erklärte Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries.

Win-Win-Situation
Aus Sicht von DIHK-Präsident Eric Schweitzer sind Auslandsaufenthalte in der Berufsbildung „eine Win-Win-Situation: Unternehmen können ihre Ausbildungsplätze besser vermarkten, erhalten hochmotivierte Auszubildende und neue Auslandskontakte. Auslandsaufenthalte fördern zudem die Persönlichkeit der Auszubildenden und jungen Fachkräfte – der Fachkräfte von morgen. Grenzüberschreitende Mobilität in der Berufsbildung ist eine lohnende Investition in die Zukunft Europas und legt belastbare Grundsteine für eine erfolgreiche, zunehmende Arbeit in interkulturellen Teams.“

Mobilitätsberater informieren
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie leistet mit seinem Programm „Berufsbildung ohne Grenzen“ einen konkreten Beitrag zur grenzüberschreitenden Mobilität in der beruflichen Bildung: Das Ministerium fördert gemeinsam mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) sogenannte Mobilitätsberaterinnen und -berater, angesiedelt bei den Industrie- und Handelskammern und Handwerkskammern. Diese unterstützen vor allem kleine und mittlere Unternehmen, die ihren Auszubildenden, jungen Fachkräften oder betrieblichen Ausbildern einen Lern- und Arbeitsaufenthalt im Ausland ermöglichen möchten.

Stattliche Vermittlungszahlen
Die Vermittlungszahlen im Programm können sich gerade mit Blick auf Frankreich sehen lassen: Sowohl als Zielland als auch als Herkunftsland belegt Frankreich aktuell Platz zwei nach England. Der Austausch zwischen den beiden Partnerländern soll künftig noch weiter intensiviert werden. Deshalb wird sich „Berufsbildung ohne Grenzen“ noch stärker dafür einsetzen, deutsche und französische Ausbildungsbetriebe, Bildungszentren und Kammern miteinander zu vernetzen.

Nähere Informationen zum Programm „Berufsbildung ohne Grenzen“ gibt es unter: www.berufsbildung-ohne-grenzen.de

 

Diskussion

Keine Kommentare zu “Grenzübergreifend mobil”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

azubi-News per E-Mail:

E-Mail-Adresse eingeben:

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass meine E-Mail-Adresse für die Bereitstellung dieses Services an Google weitergegeben wird. Weitere Hinweise siehe Datenschutzerklärung.

Zugestellt von FeedBurner

Online durchblättern:


Ausgabenarchiv

Regionale Specials:


Archiv

WP Facebook Auto Publish Powered By : XYZScripts.com

Diese Website verwendet Cookies und Google AdSense. Mit der Nutzung erklärst Du Dich damit einverstanden. Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen