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LIFE www.futureplan-magazine.de 27 ������������������ ������������������ imat, Kochen und Musik Kochen Unplugged 2 von Christoph Brand, ab 29,90 Euro auf christoph-brand.com Option. Ich war immer viel woanders und habe hospitiert und Praktika gemacht. Bei Leuten, die ich gut fand und wo ich gerne sein wollte, aber irgendwann hat es mich eh immer wieder nach Hause gezogen. FPM: Oft bist Du heute aber auch nicht zu Hause, oder? Brand: Ich bin immer wieder in der Heimat. So ne Woche Berlin ist ja schön, aber ich freue mich dann auch, wieder ne Woche zu Hause zu sein. Wo die fliegenden Köche und ich überall sind, das liest sich immer so spektakulär, aber erstens ist es mit Arbeit verbunden, zweitens sieht man von der Stadt eh nicht viel. Gerade wenn Du Tournee-Catering machst. Dann gehst Du morgens um sieben als erster in die große Halle rein und morgens um eins als Vorletzter aus der Halle raus. Danach kommt dann nur noch der Hausmeister. Maximal siehst Du von der Stadt den Weg von der Halle zur Metro oder zum Einkaufen und wieder zurück. FPM: Zum Tournee-Catering bist Du durch Deine Liebe zum Hip-Hop gekommen. Wann hast Du die entdeckt? Brand: Schon mit 14, 15 oder so. Eigentlich ist das auch ganz klassisch. Ich hab Public Enemy gehört und plötzlich kamen die Fantastischen Vier raus. Das waren ja die ersten deutschsprachigen Rapper, die über die Grenzen wahrgenommen wurden. Ich war auf nem Konzert im Musiktheater in Kassel, da waren sie Vorgruppe von Run DMC. Ich bin hingetrampt, hatte noch keinen Führerschein. FPM: Du hattest schon immer eher ein Faible für deutsche Rapmusik? Brand: Ja. Ich hab zwar Ami-Hip-Hop gehört, weil ich ja auch im World war, heimlich, aber ich habe mich durch deutschen Hip-Hop gehangelt. FPM: Und selber hast Du auch Mucke gemacht? Brand: Ich war eigentlich relativ erfolgreich erfolglos. Super Chrome hieß unse- Marteria Mark Forster


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