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KALEIDOSKOP www.futureplan-magazine.de 23 habe ich das Gefühl, dass hier die Mehrheit für die Republikaner, also Trump ist (so wie Nachbarschaft, Schüler oder Freunde). Geändert hat sich für mich durch die politische Meinung meiner Gastfamilie überhaupt nichts. Wir reden zwar manchmal darüber, aber es ist eher ein Austausch von verschiedenen Meinungen über Trump und die neue politische Lage.“ „Meine Gastfamilie hat mir von Anfang an gesagt, dass wir darüber offen sprechen können und ich mich mit meiner Meinung nicht zurückhalten muss oder unwohl fühlen sollte. Sie sind zwar keine `Trump-Supporter´, fanden ihn jedoch um einiges besser als Clinton. Es hat sich nichts geändert, jeder darf seine eigene Meinung haben und jeder in meiner Gastfamilie respektiert dies,“ resümiert Michelle, die bei einer Familie in Missouri lebt. Obama, Wahlen, Trump – was die Umfrage allemal zeigt, ist dass der politische Wandel in den USA ein gewisses politi- BA. Dual. Genial. Oft entstehen Freundschaften. sches Interesse bei den Schülern geweckt oder gestärkt hat. Immerhin haben 20 Prozent der Befragten innerhalb von einer Woche an der Umfrage teilgenommen – und zwar nicht einsilbig, sondern mit ausführlichen und differenzierten Antworten. Spannend sind die authentischen Einsichten der Gastschüler allemal – nicht nur für zukünftige High School- Programmteilnehmer. Für (Fach-)Abiturienten Ausbildung im Unternehmen plus Studium Die Studiengänge im Überblick: Bachelor of Arts (B.A.) in Business Administration Business Administration - Fachrichtung Handel Business Administration - Fachrichtung Logistik E-Business & Informationsmanagement Informieren Sie sich über unsere nächsten Infoveranstaltungen in Frankfurt a. M.: 0800 4 95 95 95 studienberatung@hessische-ba.de hessische-ba.de Tipp für alle mit Bedenken „Ich denke, dass es gerade jetzt wichtig ist, als Austauschschüler in die USA zu kommen, damit man die internationalen Kontakte stärkt und alle Vorurteile zur Seite schafft. Amerika ist mehr als nur Trump und dein Auslandsjahr ist so viel mehr: Schüler an einer High School sein, eine tolle Gastfamilie haben und viele amerikanische Freunde haben. Ich würde auf jeden Fall raten, in die USA zu gehen, denn die Erfahrungen werden es einfach wert sein und mit Trump als neuem Präsident hat sich kaum/nichts geändert in meinem Umfeld.“ Damit bringt die 16-jährige Elena auf den Punkt, wofür der Schüleraustausch ursprünglich ins Leben gerufen wurde und was er heute wie damals leistet: Völkerverständigung unabhängig von jeglicher Politik. Die ausführlichen Umfrageergebnisse sind auf https://www.travelworks.de/ blog/ zu finden.


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