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Große VIELFALT, großer MARKT 26 FuturePlan magazine Von Wolfgang Weber und Ralf Braun Die Produkte der Metallverarbeitungsindustrie sind so vielfältig wie ihre Einsatzgebiete und Branchen: Von Filtern für den Automotiv- oder Medizinbereich über Fassaden für Immobilien, Elementen für IT-Racks bis hin zu Behältersystemen für Getränke. Entsprechend vielfältig sind auch die Berufsbilder. Sie unterscheiden sich nicht nur innerhalb der technischen, respektive gewerblichen Ausrichtung. Auch kaufmännische Ausbildungen und duale Studiengänge erweitern die Ausbildungsmöglichkeiten und gehören inzwischen zu einem festen Bestandteil vieler Unternehmen der metallverarbeitenden Industrie. Gewerblich-technische Ausbildungsberufe Der gewerbliche Anteil an Ausbildungsberufen in der Metallverarbeitung ist weit gefächert. Zu den häufigsten zählen Industriemechaniker, Werkzeugmechaniker, Konstruktionsmechaniker, Stanz- und Umformmechaniker, Elektroniker und Fachkraft für Metalltechnik. Bereits im Namen dieser Berufsgruppen sind erste Unterschiede erkennbar. Demnach konzentrieren sich die Elektroniker auf Systeme und Anlagen der Energieversorgungstechnik sowie der Mess-, Steuer und Regelungstechnik. Ziel der Ausbildung ist es unter anderem, elektronische Anlagen zu entwerfen, zu ändern und zu erweitern oder sie zu warten und zu überprüfen. Die Arbeitsgebiete der Stanz- und Umformtechniker liegen dagegen in Serienproduktionslinien der verarbeitenden Industrie sowie bei produktionsunterstützenden Dienstleistungen. Sie stellen zum Beispiel Bauteile aus Blechen und Halbzeugen her oder programmieren und parametrieren Produktionsanlagen. Vor allem letztere Berufsgruppe ist durch die Anforderungen des Marktes aus einer Mischung zwischen Werkzeugmechaniker und Maschinenanlagenführer entstanden. Fächerübergreifende Grundausbildung In den gewerblichen Berufen hat sich eine fachübergreifende, gemeinsame Grundausbildung als sinnvoll erwiesen. Der Hintergrund ist denkbar einfach: In der Regel lehren Unternehmen jene technischen Ausbildungsberufe, die sie für das Tagesgeschäft auch selbst benötigen. Je größer ein Unternehmen ist, desto Fotos: Schäfer Werke GmbH Ein Überblick über die Berufsausbildungen in der Metallverarbeitung mehr Ausbildungsberufe können und werden jedoch angeboten. Von daher kommt es durchaus vor, dass Auszubildende nach Abschluss der Ausbildung innerbetrieblich in artverwandten Berufen eingesetzt werden können. Werkzeugmechaniker arbeiten dann zum Beispiel in der Qualitätssicherung, da sie infolge ihrer Ausbildungsinhalte auch hierfür die benötigten Anforderungen erfüllen. Spezielle Anforderungen für spezielle Aufgaben Nach der Grundausbildung, welche auch eine Ausbildung an der Maschine beinhaltet, können in der Regel erste, kleinere Dreh-, Schweiß oder Frästeile hergestellt werden, welche schon im Betrieb für die Produktion eingesetzt werden. Mit diesen Grundfähigkeiten gehen dann auch die Auszubildenden der gewerblichen Berufsbilder für die Praxisphasen in die einzelnen Abteilungen: Elektroniker in die E-Werkstatt oder Industriemechaniker in die Schlosserei. Hier durchlaufen beispielsweise Konstruktionsmechaniker für den Feinblechbau einen Kurs für Blechbearbeitung, technisches Zeichnen sowie den Musterbau, um in der Produktentwicklung und allgemeinen Konstruktion komplexer arbeiten zu können. Elektroniker erhalten spezielle Ausbildungen zu Themen wie SPS-Schaltung, Lampenschaltung, Gleichstrom, Schutzschaltung, Werkzeugstrom, Regeltechnik und elektronischem Netzteilaufbau. Stanz- und Umformmechaniker begleiten im Betrieb alle Stationen vom Wareneingang bis zum -ausgang und lernen die einzelnen Anlagen und deren Programme kennen. Sie lernen zudem spezielle Werkzeuge kennen, die eigens nur für ganz bestimmte Anlagen verwendet werden. Kaufmännische Ausbildungsberufe Im kaufmännischen Bereich werden vor- BERUFSBILDER


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