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TIPPS Gestern kam das ERSTE AZUBIGEHALT. Ist es schon weg? Laut eines aktuellen Reportes liegt das durchschnittliche Azubi-Gehalt bei 729 Euro. Wohnt man nicht mehr zu Hause und benötigt ein Auto für den Weg zur Arbeit, so kann dieses Geld schnell durch die Finger fließen. Auch Überkonsum und daraus resultierende hohe Fixkosten zwingen viele junge Menschen in die Knie. Aber warum haben so viele junge Menschen Probleme, ihre Finanzen in den Griff zu bekommen? Dopamin und Konsum Antonino Alfano, Mitgründer des jungen Start-Ups HAMBL, hat es sich zur Aufgabe gemacht, eben dies zu ändern und hat eine klare Antwort auf die Frage der Ursache: „Wir Jugendlichen werden innerhalb einer digitalen Parallelwelt mit zahlreichen sofortigen Belohnungssystemen, sogenannten instant gratifications, groß. Den Dopamin-Ausstoß, den man beispielsweise täglich hundertfach über sein Smartphone bekommt, wird direkt auf den Konsum übertragen.“ Sucht nach Belohnung Laut Alfano entwickelt sich aus der Sucht nach sofortiger emotionaler Belohnung und der Möglichkeit sämtliche Konsumgüter sofort und vollkommen unkompliziert in Miniraten zu finanzieren, eine Nenung nicht in der Ausbildung bekommt, kann dies zu Widerstand über Resignation bis hin zum Ausbildungsabbruch führen.“ Ansatz findet Anklang Der Ansatz, sich mit den privaten Finanzen der Azubis zu beschäftigen, Fotos: nh DIE AUSBILDUNG IST FÜR JUNGE MENSCHEN OFT SCHON AUFREGEND GENUG. WENN DANN NOCH FINANZIELLE SORGEN UND NÖTE DAZU KOMMEN, LEIDET NICHT NUR DAS BERUFS-, SONDERN AUCH DAS PRIVATLEBEN DARUNTER. 16 FuturePlan magazine gativspirale. „Wenn der Azubi innerhalb dieses Prozesses zudem spürt, dass er eben genau diese sofortige Beloh


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