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BERUFSBILDER Harald Schröer, Geschäftsführer für berufliche Aus- und Weiterbildung beim Zentralverband des Deutschen Baugewerbes, dieses Alleinstellungsmerkmal im Rahmen der handwerklichen Ausbildung von Bauberufen. Während der Ausbildung sind 32 Wochen in einem überbetrieblichen Ausbildungszentrum für alle Azubis im Baugewerbe Pflicht. www.futureplan-magazine.de 25 ist auch Jan-Hendrik in seinem Element, ihn fasziniert das Verputzen von Fassaden mit dem sogenannten Edelkratzputz. „Das ist ein besonderer, aber auch teurer Putz und wird leider nicht so oft verlangt“, sagt er. Dieser mineralische Putz wird im ersten Schritt auf die Fassade angespritzt, dann mit einer Kartätsche abgezogen und zum Schluss gekratzt. Weil es Bauberufe und Tätigkeiten vorhanden ist und beispielsweise ein Stuckateur auch Kenntnisse vom Mauern hat“, begründet Fotos: nh darauf ankommt besonders sorgfältig die Kelle über den Putz zu führen und den Moment, an dem das mineralische Korn aufspringt, zu nutzen, muss man nicht nur mit viel Fingerspitzengefühl, sondern ebenso sehr konzentriert arbeiten. „Jugendliche, die bei einem Stuckateurbetrieb eine Lehre beginnen wollen, dürfen kein Problem damit haben, sich dreckig zu machen“, sagt Uwe Müller, der in seinem Betrieb sechs Gesellen und einen Auszubildenden beschäftigt. Stuckateure sollten darüber hinaus auch etwas Kondition mitbringen, wenn sie – beispielsweise – bei Wind, Regen oder Kälte die 25 Kilo schweren Gipssäcke von einer zur anderen Stelle tragen müssen. Oder eine der schweren Gipskartonplatten, die sie zum Abhängen einer Decke benötigen. „Diese dünnen Platten schauen nur leicht aus“, weiß Jan-Hendrik aus Erfahrung. So kommt ihm für diese schwere Arbeit sein Sporttraining zugute. Mit Fußball und Krafttraining hält er sich fit. Obwohl er morgens um 5 Uhr als Erster in der Familie aufsteht, hat er für das Training am Abend noch genügend Power. „Das ist kein Problem, es macht ja Spaß“, sagt er. Großen Wert legt Handwerksmeister Uwe Müller auch auf Umgangsformen und einen höflichen Umgangston. „Unsere Kunden stehen manchmal unter Stress, wenn wir zu ihnen kommen, weil sie beispielsweise einen Wasserrohrbruch hatten und wir die Wände trocken legen und neu verputzen müssen“, erklärt er. Da ist es dann wichtig, den Kunden aufzuklären und Verständnis für seine Lage zu zeigen. Überbetriebliche Ausbildung Neben der Ausbildung in der Werkstatt und am Bau, besuchen die Azubis nicht nur eine Berufsschule, sondern auch eines der 200 überbetrieblichen Ausbildungszentren. „Mit der überbetrieblichen Ausbildung wollen wir dafür sorgen, dass ein breites Wissen über alle Zum Wände verputzen gehört viel Übung Weitere fünf Wochen sind möglich. „Das mache ich dann vom Thema abhängig und vom Arbeitsvolumen in meinem Betrieb“, sagt Uwe Müller. Wenn eine interessante Putztechnik wie Waschputz oder Verfahrenstechnik wie Spachteltechnik im Eifeler Ausbildungszentrum in Simmerath angeboten werden, dann ist auch Azubi Jan-Hendrik dabei. Handwerk mit Tradition Der Beruf des Stuckateurs ist ein traditionelles Handwerk, das wieder voll im Kommen ist. Es gäbe zwar Schneide- und Putzmaschinen, doch die wirkliche Arbeit bleibe in den Händen des Handwerkes, so Uwe Müller. Jan-Hendrik weiß, dass er diesen Weg weitergehen will, deshalb hat er sich dazu entschieden, gleich nach der Lehre die Meisterausbildung anzugehen.


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