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Nordhessen Mit Top-Ausbildungsstelle 4  FuturePlan regional (TOPAS) in die Zukunft Frei nach dem Motto „Nimm das Beste, was Du bekommen kannst“ haben sich seit September 2005 auf Initiative der Kreishandwerkerschaft Waldeck-Frankenberg mittlerweile 31 Meisterbetriebe unterschiedlicher Gewerke im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft Top- Ausbildungsstelle (TOPAS) zusammengeschlossen, um motivierten Jugendlichen eine attraktive und zukunftsfähige Ausbildung anzubieten und sich dem Thema einer verbesserten Ausbildung im Handwerk zu stellen. Ziel der TOPAS-Betriebe ist es, mittels eigener Ausbildung die Fachkräfte von morgen selbst auszubilden und diese branchenspezifisch auf die sich verändernden Marktanforderungen vorzubereiten. Positiv hervorheben Die Ausbildung im Handwerk erfährt leider immer noch nicht die Wertschätzung, die ihr zusteht. Mit dem Projekt TOPAS soll diese entsprechend ihrer gesellschaftlichen Bedeutung positiv hervorgehoben werden. Gelingen soll dies durch die freiwillige Einhaltung besonderer Gütekriterien, um die Qualität der Ausbildung im Handwerk zu verbessern und somit die Attraktivität bei Schulabsolventen zu steigern. Hierzu kooperieren die Mitgliedsbetriebe über Branchengrenzen hinaus, gewährleisten ihren Auszubildenden innerbetrieblichen Unterricht, ermöglichen Ihnen Auslandsaufenthalte und unterstützen sie in allen Phasen der Ausbildung beim Erwerb persönlicher, sozialer und fachlicher Kompetenzen. Durch ausbildungsübergreifende Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen werden sowohl die Auszubildenden, als auch die Ausbilder der TOPAS-Betriebe zusätzlich gefördert und qualifiziert. Zu den Angeboten für die Auszubildenden gehört zum Einstieg ein Wochenendworkshop, um die neuen Azubis entsprechend willkommen zu heißen. Fit für die Ausbildung, Teamfähigkeit, Sozialtraining, Pflichten und Rechte in der Ausbildung, Arbeitssicherheit sind einige der Themen, die an dem Wochenende auf dem Programm stehen. Darauf aufbauend werden pro Monat ein bis zwei Weiterbildungsveranstaltungen angeboten. Den Jugendlichen wird am Ende der Ausbildung ein TOPAS-Zertifikat über die zusätzlich erworbenen Kenntnisse ausgehändigt. Angebote zu allen Fragestellungen Aber nicht nur die Auszubildenden bilden sich weiter, sondern auch die Betriebe, die ausbildenden Gesellen und MeisterInnen haben sich verpflichtet, sich dem Thema Ausbildung zu stellen. Ihnen werden von Seiten des Arbeitskreises rund um alle Fragestellungen zu diesem Thema Angebote gemacht, so zum Beispiel Gesundheit am Arbeitsplatz, Ausbildungsorganisation im Spagat zwischen Rahmenlehrplan und Kundenanforderungen, Lebendiges Lernen in der Ausbildung und viele andere mehr. Das Projekt TOPAS wurde von September 2006 bis März 2010 durch Mittel des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung und der Europäischen Union – Europäischer Sozialfonds – gefördert. In dieser Zeit wurden 56 TOPAS-Veranstaltungen mit insgesamt 1069 Teilnehmenden ausgerichtet. »Nimm das Beste, was Du bekommen kannst«


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